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Danke und Tschüss!

August 22, 2017

Steffi und ich möchten uns für die Treue Eurerseits bedanken und wollen uns hiermit von Euch verabschieden. mehr lesen…

Prüfungsvorbereitungen und Geburtshilfe im RTW

Mai 8, 2017

Auch diesen Monat lag der Fokus hauptsächlich auf der Prüfungsvorbereitung. Wir sprachen nochmals verschiedene Leitsymptome – deren Pathophysiologie und Krankheitsbilder – durch, und vertieften unser Wissen anhand von Notfalltrainings in unserem Simulationszentrum.

Stefanie Hahl und Sebastian Hanisch absolvieren beim DRK-Rettungsdienst Mittelhessen ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter. Seit August 2014 berichten sie auf www.rettungsdienst.de einmal im Monat über ihre Erfahrungen und Erlebnisse als angehende Notfallsanitäter.

Hier vertieften wir außerdem noch unsere Hessen NotSan-Algorithmen, die wir spätestens bis zur Prüfung beherrschen mussten. Das Thema Gynäkologie mit den Leitsymptomen Unterbauchscherz und vaginale Blutung wurde nochmals besprochen. Daraufhin beschäftigten wir uns mit einem weiteren wichtigen Thema: der Geburtshilfe im RTW.

Wir besprachen mit einer extra für den Unterricht engagierten Hebamme die wichtigsten Handgriffe und Abläufe, und begaben uns dann zu unserem Geburtssimulator. Hiermit simulierten wir auch zum allerersten Mal in unserer Ausbildungszeit. Der Simulator kann verschiedene Lagetypen des Babys darstellen sowie Komplikationen mit der Nabelschnur, etc..

Jeder von uns führte dann ein bis zwei Geburten in „entspannter“ Umgebung durch, das heißt ohne jegliche Stressoren – sei es durch die Frau selbst, Angehörige oder eine schwere Lage des Babys.

Danach gingen wir in unsere Teams und arbeiteten Fallbeispiele ab: teilweise mit dem Simulator, aber auch mit einer Patientendarstellerin, welche einen Schwangerschaftsbauch umgeschnallt bekommen hatte. Es handelte sich hierbei um Patientinnen, die kein Deutsch verstanden oder sprachen oder auch hysterische Damen, die sich nur mit gutem Zureden und Beruhigen dazu bringen ließen, gemeinsam die Geburt im Treppenhaus o.Ä. durchzuziehen. Es war ein super interessanter und lehrreicher Tag.

Des Weiteren hatten wir einen kompletten Tag Skilltraining, das heißt alle Maßnahmen, die bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht durchgeführt worden waren, wurden hier nochmals geübt. Anschließend trugen wir die Maßnahmen in unser Online-Berichtsheft ein. Das Heft wird unter anderem für die Zulassung zur Prüfung als Nachweis der erlernten Maßnahmen benötigt.

Wir übten an diesem Tag die Kardioversion, lernten wann sie angewendet wird und was der Unterschied zur Defibrillation ist, wir übten die i.o. Bohrung an Simulatoren, aber auch an rohen Eiern, wir übten die Thoraxentlastungspunktion nach Monaldi, usw..

Natürlich hatten wir dabei immer das Thema Abschlussprüfungen im Hinterkopf. Es sind nur noch knapp acht Wochen, und dann beginnt die entscheidende Phase. Der Prüfungsstress hat bei uns allen schon längst angefangen, manche von uns stecken in ihren ersten Lernerschöpfungsphasen und manche legen jetzt erst richtig los.

Unser Unternehmen bietet uns als zusätzliche Prüfungsvorbereitung die Teilnahme an den PHTLS-, EPC- und AMLS-Kursen an. Das ist richtig gut hinsichtlich der Prüfungssimulation aber auch des inhaltlichen Refreshings und macht sich später auch echt gut in den Bewerbungsunterlagen. Der Großteil von uns hat aber schon beim Unternehmen unterschrieben.

Ich bin mal gespannt, wie die Repetitorien ablaufen werden und was man dann noch zusätzlich selber machen muss. Es beginnt eine sehr spannende und nervenaufreibende Zeit.

Bis dahin. Macht´s gut.

Eure Steffi

 

Zurück in der Schule: Vollprüfung voraus

April 12, 2017

Wir sind wieder in der Schule. Jetzt heißt es Prüfungsvorbereitung und Wiederholungen von morgens bis abends. Wir haben verschiedene Repetitorien wie Luftnot, Thorax, Herz sowie Kommunikation, was auch die Gebärdensprache beinhaltet.

20140811-IMG_2342Stefanie Hahl und Sebastian Hanisch absolvieren beim DRK-Rettungsdienst Mittelhessen ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter. Seit August 2014 berichten sie auf www.rettungsdienst.de einmal im Monat über ihre Erfahrungen und Erlebnisse als angehende Notfallsanitäter.

Wir haben auch folgendes Seminar gehabt: Wie lerne ich lernen und merken.  Es war sehr erstaunlich in welch kurzer Zeit man sich Dinge merken kann und wie man am besten lernt.

Dazu haben wir verschiedene Merktechniken und Lernmethoden behandelt. Wir hatten auch die Bergwacht zu Besuch und haben uns mit deren Material und Arbeitsweise etwas vertraut gemacht. Sehr interessant war dieser Tag, da wir ja auch gelegentlich mit der Bergwacht zu tun haben können.

Viele verschiedene Notfalltrainings mit Algorithmen und Medikamente wurden trainiert, aber seht am besten selbst.


Bis zum nächsten mal.

Euer Basti

Einsatz bei präfinaler Patientin

März 1, 2017

Bald endet die Zeit, die wir noch auf Position 2 auf der Wache verbringen werden. Demnächst werden wir dann unsere Dienste als offizielle Position 1 abarbeiten. Aufregende Vorstellung… mehr lesen…

Man baut sich seinen eigenen Schutzschild

Januar 31, 2017

Es gab in den letzten drei Wochen viele Einsätze, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Darunter gab es spektakuläre Notfälle, die mir doch im Gedächtnis geblieben sind und von denen ich jetzt gebündelt berichten möchte. Von einer Gruppe Jugendlicher, die Medikamente zusammen ausprobierten und danach alle auf die Intensivstation kamen bis zum alkoholisierten Patienten, der nur in sein Bett wollte, war alles dabei.

20140811-IMG_2342Stefanie Hahl und Sebastian Hanisch absolvieren beim DRK-Rettungsdienst Mittelhessen ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter. Seit August 2014 berichten sie auf www.rettungsdienst.de einmal im Monat über ihre Erfahrungen und Erlebnisse als angehende Notfallsanitäter.

Die Jugendlichen nahmen Medikamente ein und bekamen es dann mit der Angst zu tun. Beteiligt an diesem Einsatz waren zirca 20 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes (mehrere RTW, mehrere NEF, OLRD, LNA).

Der alkoholisierte Mann lag wenige Stufen von seiner eigenen  Eingangstür entfernt und schlief. Nachbarn machten sich Sorgen und alarmierten den Rettungsdienst. Als wir vor Ort waren, wollte sich der Mann nicht behandeln lassen und einfach in sein Bett. Also griffen wir ihn links und rechts unter die Arme und begleiteten ihn in seine Wohnung. Seine Freundin blieb bei ihm und passte die Nacht auf ihn auf.

Auch Kindernotfälle waren dabei: Vom Säugling, der eine Woche alt gewesen ist und blau anlief, bis zum Dreijährigen, der sich den Kopf an einer Tischkannte stieß.

Anders war ein Einsatz mit der Feuerwehr: Hier brannte ein Wohnhaus, und es war unklar, ob noch Personen im Haus waren. Wir stellten uns an der Einsatzstelle bereit und warteten auf Informationen und Anweisungen vom Einsatzleiter der Feuerwehr. Bei diesem Einsatz befanden sich zwei Hunde im Gebäude, die schnell und unbeschadet gerettet werden konnten. Personen waren keine mehr im Haus. Den winterlichen Temperaturen war es zu verdanken, dass das Löschwasser das recht schnell gefror. Hier musste die Feuerwehr dann schnell Salz streuen, um die Einsatzstelle halbwegs rutschfrei und somit sicher zumachen.

Wo ich beim Thema Glätte bin…

Auch der Rettungsdienst bleibt vor glatten Straßen nicht verschont und irgendwann ist auch der RTW am Ende der Möglichkeiten angelangt. Mein Kollege fuhr einen steilen Berg hinauf und plötzlich war es so arg glatt, dass eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war. Die restliche Strecke zum Patienten wurde dann zu Fuß „gerutscht“. Da unser RTW sich verkeilt hatte, mussten wir einen weiteren RTW anfordern, der dann den Patiententransport übernahm.

Außerdem waren da noch mehrere Patienten, die eigentlich in einer Klinik hätten behandelt werden müssen, die aber mit bestem Wissen und Gewissen sowie vollem Bewusstsein einen Transport ins Krankenhaus vehement ablehnten.

Damit muss man lernen, umzugehen und sich nicht so viele Gedanken zu machen. Unser Glück beim Rettungsdienst ist es, dass wir die Patienten in den meisten Fällen nicht kennen und den familiären Hintergrund nicht wissen. Dies erleichtert die Verarbeitung solcher Einsätze – eigentlich aller Einsätze ungemein.

Man stumpft ab

Nach fast drei Jahren Rettungsdienst merke ich auch eine persönliche Veränderung. Man geht mit den Einsätzen ganz anders um. Man baut sich seinen eigenen Schutzschild. Man stumpft ab, um die Sachen auf der Arbeit zu lassen und dementsprechend nicht mit nach Hause zu nehmen.

Etwas anderes zu mir: In den letzten Tagen fanden Mitarbeitergespräche statt, bei denen wir Arbeitsangebote erhalten haben. Also wenn ich die Prüfung schaffe, werde fest im Unternehmen als „Notfallsanitäter“ angestellt.

Euer Basti

Es macht jede Menge Spaß!

Januar 2, 2017

20140811-IMG_2328Im Dezember musste ich aufgrund personeller Ausfälle sehr viele Wochenstunden absolvieren. Unter 60 Stunden bin ich eigentlich nie rausgekommen. Auch Basti erging es nicht viel anders.

Stefanie Hahl und Sebastian Hanisch absolvieren beim DRK-Rettungsdienst Mittelhessen ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter. Seit August 2014 berichten sie auf www.rettungsdienst.de einmal im Monat über ihre Erfahrungen und Erlebnisse als angehende Notfallsanitäter.

Mittlerweile stehen wir nur noch im Dienstplan auf Position 2. Im Einsatzdienst arbeiten wir nun die Einsätze aller Art komplett selbstständig ab, treffen eigene Entscheidungen, leiten die Einsätze, treffen unsere Maßnahmen, delegieren Maßnahmen und machen Übergaben an die Ärzte in der Klinik. Natürlich haben wir immer noch unsere eigentliche Position 1 als Rückfallebene dabei. Das heißt, falls wir mal doch nicht weiterwissen, können wir uns Denkanstöße oder Vorschläge und Meinungen einholen bzw. wir haben jemanden dabei, der eingreifen kann, falls gar nichts mehr geht.

Es macht super viel Spaß!

Wenn man sich selbst als Auszubildender aus der Metaebene – wie unsere PSNV-Dozenten (PSNV = psychosoziale Notfallversorgung) jetzt sagen würden – betrachtet und das an dem Beispiel eines ACS-Einsatzes (ACS = Akutes Koronarsyndrom) festmacht, dass man im ersten Jahr totaaaal nervös war, als man das Stichwort nur gehört hat, und man im dritten Jahr, also jetzt, das einfach selber abarbeitet, das ist schon ein super Gefühl.

Da denkt man sich: Oh wow. Ich hab‘ echt einiges gelernt in der Zeit.

Gelernt nicht nur im Sinne des theoretischen Inputs oder der Handfertigkeiten, sondern auch, wie man durch den Beruf geprägt wird, wie mein sein Auftreten verändert, wie man auf Menschen zugeht, wie man mit ihnen spricht. Es ist schon beeindruckend, was man für einen Wandel in den drei Jahren durchmacht, die ja durchaus keinen langen Zeitabschnitt darstellen.

Ansonsten gibt es aus dem Einsatzdienst nicht viel Neues zu erzählen. Das übliche eben.
Aber das Wichtigste ist: Es macht jede Menge Spaß, in diesem Beruf zu arbeiten!

Eure Steffi

Ein Fernsehteam war zu Besuch

Dezember 2, 2016

20140811-IMG_2342Ein spannender Monat ist zu Ende gegangen – mit normalen Krankentransporten, mit allen möglichen Patienten, Einsätzen mit Polizei, leichteren Verkehrsunfällen, massiv kritischen Patienten und, und, und… mehr lesen…

In solchen Einsätzen blühen Rettungsdienstler auf

November 7, 2016

20140811-IMG_2342Ich hatte zwar zwei Wochen Urlaub, aber habe dennoch den einen oder anderen interessanten Fall erlebt. mehr lesen…

Das war unser letzter Klinikblock

Oktober 7, 2016

20140811-IMG_2336Den September verbrachten wir zu 95 Prozent in der Klinik – unserem letzten Klinikblock in der Ausbildung. Wir durchliefen eine Woche die Anästhesie, eine Woche die Notaufnahmestation (NAST) und zwei Wochen in der Zentralen Notaufnahme (ZNA). mehr lesen…

Bei der Berufswahl habe ich mich richtig entschieden

September 1, 2016

20140811-IMG_2342Da bin ich wieder, nun sind wir im dritten Ausbildungsjahr. Schon Wahnsinn, wie schnell doch die Zeit vergeht. Ich kann mich noch ganz genau an unseren ersten Tag und auch an das Auswahlverfahren erinnern. Was in dieser Zeit alles passiert ist – sei es privat oder auch beruflich!

 

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