Im RTW-Team auf „Position 2“


Diesen Monat verbrachten wir auf der Rettungswache. Es war der erste Wachenblock, den wir im RTW-Team auf „Position 2“ absolvierten. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich ein wenig aufgeregt war vor meinem ersten Dienst auf „Position 2“.

Stefanie Hahl und Sebastian Hanisch absolvieren beim DRK-Rettungsdienst Mittelhessen ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter. Seit August 2014 berichten sie auf www.rettungsdienst.de einmal im Monat über ihre Erfahrungen und Erlebnisse als angehende Notfallsanitäter.

Da kamen einem Fragen in den Kopf wie: Wie ist der Kollege so drauf? Wie wird die Arbeit in der Nachtschicht? Hoffentlich hab ich genug aus dem letzten Jahr auf „Position 3“ mitgenommen.

All diese Fragen waren bei der ersten Alarmierung weg. Mein Kollege war ruhig und souverän, die Alarmierung ließ auf einen guten Einstiegseinsatz hoffen, und das Arbeiten in der Nacht ist neben der Müdigkeit, die ab und an auftritt, nicht wesentlich anders als am Tage.

Meine Aufgaben waren zumeist, das Monitoring anzubringen und dies zu überwachen und bei verschiedenen Maßnahmen zu assistieren, die Patienten zu betreuen und die Anamnese vorzunehmen, sei es die Fremd- oder Eigenanamnese. Ich durfte mich am Motion Pad, einem Tablett-PC zur Dokumentation, „austoben“ und hatte den einen oder anderen spannenden Einsatz. Meiner Meinung nach hätten es ruhig mehr sein können, aber ich hab ja noch einige Einsätze vor mir, die auch gefüllt werden müssen.  😉

Prinzipiell kann ich sagen, dass es wirklich gut war, dass wir ein Jahr auf „Position 3“ gefahren sind. Es war manchmal etwas zäh sowohl für uns als auch für unsere RTW-Teams, da drei Leute auf dem Auto manchmal zu viel sind. Aber generell hat es mich sehr gut vorbereitet, sei es im Sinne vom Protokollschreiben, sei es im Umgang mit den internen Abläufen oder dem Sammeln von Einsatzerfahrung.

Wenn ich mich an meinen ersten Dienst auf „Position 3“ erinnere, muss ich sagen, dass ich total nervös war, weil ja jeden Moment der Melder gehen könnte. Jetzt ist das alles viel entspannter. Der Melder geht auf, du hörst dir die Alarmierung an und gehst zum RTW. Alles ziemlich entspannt.

Mir hat dieser Block super viel Spaß gemacht. Er war zwar nur fünf Wochen lang, aber Anfang November werden wir wieder dort sein. Ist also nicht mehr allzu lange bis dahin. Ich habe viel gelernt und hatte jede Menge Spaß.

Macht‘s gut, bis bald.

Eure Steffi

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