Das Ende des zweiten Ausbildungsjahres nähert sich


Der März verlief für mich sehr vielseitig. Ich hatte viele Dienste und auch super viele unterschiedliche Notfälle. Was bei mir herausstach, waren die vielen Kindernotfälle. In einem Dienst hatten wir ausschließlich nur Kinder als Patienten.

Stefanie Hahl und Sebastian Hanisch absolvieren beim DRK-Rettungsdienst Mittelhessen ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter. Seit August 2014 berichten sie auf www.rettungsdienst.de einmal im Monat über ihre Erfahrungen und Erlebnisse als angehende Notfallsanitäter.Stefanie Hahl und Sebastian Hanisch absolvieren beim DRK-Rettungsdienst Mittelhessen ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter. Seit August 2014 berichten sie auf www.rettungsdienst.de einmal im Monat über ihre Erfahrungen und Erlebnisse als angehende Notfallsanitäter.

Die Einsätze reichten von einer besorgten Mutter, die Angst hatte, dass sich ihr Kind einen Infekt eingefangen haben könnte, bis hin zu einer Schädelbasisfraktur durch Sturz vom Wickeltisch.  Hierbei kam es zum Glück nicht zu einer Liquorbeteiligung. Um das zu prüfen, führten wir den sogenannten Kompressentest durch.

Unser durchaus hilfreicher Begleiter ist hierbei unser Teddykuscheltier. In unserem Baby-Kind-Pack haben wir immer einen dabei. Diesen dürfen die Kids natürlich behalten. Der kleine Teddy hilft uns auf verschiedene Art. Wir können die Kinder mit ihm beruhigen und von Untersuchungen ablenken.

Was aber noch viel besser ist: Wir können an dem Teddy den Kindern zeigen, welche Untersuchungen wir gleich bei ihnen durchführen wollen. Das heißt, wir hören zum Beispiel mit unserem Stethoskop beim Teddy auf die Lunge. Dadurch nehmen wir den Kindern ein wenig die Angst vor dem Ungewissen. Klappt aber auch nicht bei jedem Kind. Manchmal müssen auch die Mama oder der Papa herhalten. 😉

Wir hatten kaum Krankentransporte abzuarbeiten. Jedoch gab es ein paar Einsätze,  die als Notfall deklariert, aber eigentlich nur bessere Krankentransporte waren. Das ist ärgerlich. Aber was will man machen.

Mittlerweile darf ich Einsätze von R0 bis R1 auch selbstständig abarbeiten, damit ich das Handling mit dem ABCDE und unseren anderen Schemata verinnerliche und dann im Sommer 2017 gut für die Arbeit auf Position 1 vorbereitet bin.

Mir ist aufgefallen, dass dieses Abarbeiten von Einsätzen im Einsatzdienst mir sichtlich leichter fällt, als es bei den konstruierten Situationen in der Schule der Fall war. Ich hoffe, dass ich meine neu gesammelten Erfahrungen nun mit in die Praxistrainings in der Schule hineinnehmen kann. So werde ich auch dort hoffentlich meine Fallbeispiele sicherer abarbeiten können. Aber ich gehe da guten und neuen Mutes hinein. Das wird schon 😉

Rückfragen oder Anregungen könnt ihr uns gerne unter diesem Beitrag in den Kommentaren hinterlassen.

Eure Steffi

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