Ausbildung zum Notfallsanitäter – Auch Schule ist praktisch


Diesen Monat starteten wir in unseren nächsten Schulblock. Diesmal lernten wir praktische Kniffe und Tricks bezüglich der Selbstverteidigung. Es hat super viel Spaß gemacht und wir hatten immensen Muskelkater sowie einige blaue Flecken.

Stefanie Hahl und Sebastian Hanisch absolvieren beim DRK-Rettungsdienst Mittelhessen ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter. Seit August 2014 berichten sie auf www.rettungsdienst.de einmal im Monat über ihre Erfahrungen und Erlebnisse als angehende Notfallsanitäter.

Des Weiteren konnten wir einen kleinen Einblick in die Arbeit der Polizei gewinnen. Hier waren die Schwerpunkte: Auf was müssen wir vom Rettungsdienst achten, wenn wir mit der Polizei zusammen arbeiten? Wie archiviere ich Gegenstände, die für die Polizei evtl. hilfreich sein könnten? Dann wurden uns noch verschiedene Untergruppen der Polizei vorgestellt. Das alles war sehr interessant.

Prinzipiell ist dieser Schulblock sehr praxislastig. Dass soll allerdings nicht negativ ausgelegt werden. Oft arbeiten wir Fallbeispiele vor dem Hintergrund des Fehlermanagements ab. Das heißt die Dozenten haben zum Beispiel unseren Rucksack etwas manipuliert. So fehlt dann die Blutdruckmanschette oder die Pupillenleuchte. In dieser Situation muss man schauen, wie man sich weiterhelfen kann. Beispielsweise wird mit einer anderen Lichtquelle improvisiert oder man verlässt sich auf die Qualität und die Frequenz des Pulses.

IMG_0143

Diesen Monat arbeiteten wir auch die Thematik des reanimationspflichtig werdenden Patienten durch. Wir starteten nochmals mit den Basics des BLS und steigerten das Ganze zur ALS. Nun geht es mit ALS weiter, also mit bestimmten Herzrhythmusstörungen, deren Therapie und so weiter.  Auch die Abwendung der Reanimation soll in den kommenden Fallbeispielen eingefügt werden.

In diesem Block hatten wir noch eine kleine Zwischenprüfung. Hier durchliefen wir eine abgespeckte Version unserer praktischen Prüfung. Wir wurden als Team in einen separaten Raum gebeten und bekamen dort unser Szenario. Die anderen konnten über einen Livestream das Ganze in einem anderen Raum mitverfolgen.

Mal schauen was noch so auf uns zukommt.

Eure Steffi

(03.06.2016)

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?