Simulationstraining am Baby-Notarztwagen „Felix“


Simulationstraining am Elisabeth-Kinderkrankenhaus in Oldenburg.

Simulationstraining am Elisabeth-Kinderkrankenhaus in Oldenburg.

Oldenburg (BSS) – Speziell abgestimmt auf den Baby-Notarztwagen „Felix“ fand letzte Woche (28. – 30.05.2015) am Elisabeth-Kinderkrankenhaus in Oldenburg ein Simulationstraining statt.

Sowohl im Klinikum als auch in der Feuerwache wurden vom Institut für Patientensicherheit (InPASS) verschiedene Notfallszenarien realitätsnah nachgestellt und analysiert. Ärzte und Pflegekräfte aus der Neonatologie konnten an einem Säuglings-Simulator Teamkoordination, Kommunikation und Arbeitsprozesse trainieren. Die Veranstaltung erfolgte auf Initiative der Björn-Steiger-Stiftung.

Das Klinikum Oldenburg ist eine der ersten deutschen Kliniken, die das Baby-Notarztwagen-System „Felix“ nutzt. Zu dem Konzept zählt auch das Training kritischer Situationen im Team.

Professor Dr. Jürgen Seidenberg, Direktor der Neonatologie und Intensivstation der Kinderklinik: „Die konkrete Ausbildung zur Teamarbeit ist wichtig. Unterschiedliche Disziplinen müssen unter Stress adäquat reagieren und effektiv zusammenarbeiten. Das kann nur so geübt werden.“

Das Feedback zur praxisnahen Trainingsmöglichkeit unter den Teilnehmern war positiv. „Es ist ziemlich nah an der Realität, und schon nach wenigen Sekunden ist man tatsächlich im Kopf schon im realen Szenario drin – reagiert so wie man auch in einem realen Moment reagieren würde –, und das macht dieses Training auch sehr authentisch“, so Roland Mersch, ein Kursteilnehmer.

(04.06.2015; Foto: BSS)

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