Österreich: Neuer Studiengang mit Schwerpunkt Präklinik


St. Pölten (pm) – „Die demografische und medizinische Entwicklung bringt eine Neuorientierung der Berufsstrukturen und damit auch der Ausbildung mit sich“, sagte Wolfgang Sobotka, stellvertretender Landeshauptmann von Niederösterreich am Mittwoch (11.02.2015). Anlass war die Vorstellung des neuen Studiengangs „Gesundheits- und Krankenpflege“ an der Fachhochschule St. Pölten.

„Österreichweit einzigartig an diesem neuen Studiengang ist, dass die Absolventen Pflegeexperten im gehobenen Dienst und Notfallsanitäter zugleich sind und damit auch der präklinische Bereich erstmals akademisch abgedeckt wird. Zudem soll der Studiengang auch die Grundlage für einen späteren Master-Studiengang Paramedic bieten“, betonte Sobotka (li. im Bild).

Gernot Kohl, Geschäftsführer der Fachhochschule St. Pölten (re. im Bild), führte aus, dass der neue Studiengang, der im Frühjahr akkreditiert werden und im Herbst starten soll, das bereits bestehende Studienangebot im Bereich Gesundheit und Soziales mit den Bachelor-Studiengängen Diätologie und Physiotherapie sowie dem Master-Studiengang Digital Healthcare ergänzt.

Der sechssemestrige Bachelor-Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege bietet über drei Jahre insgesamt 222 Studienplätze und ist modular aufgebaut. Er umfasst gesundheitsfördernde, präventive, diagnostische, therapeutische und rehabilitative Maßnahmen zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit und zur Verhütung von Krankheiten. Daneben werden aber auch organisatorische und betriebswirtschaftliche Inhalte vermittelt.

Die Berufsfelder nach dem Hochschulabschluss „Bachelor of Science in Health Studies“ reichen von der Gesundheitsvorsorge und Prävention über Sanitätshilfe und Rettungsdienst bis hin zur Akutbetreuung in den Kliniken, zur häuslichen Pflege und zur Versorgung in Langzeiteinrichtungen.

(11.02.2015; Foto: NÖ Landespressedienst/Pfeiffer)

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