TV-Tipp (SWR): Leben live: Alarm für Florian 1.76.1 – Unterwegs mit dem Kindernotarzt


Einen Kindernotarzt, der rund um die Uhr ausrückt, den gibt es nur in München. Wenn ein Kind von bis zu zwölf Jahren krank wird oder schwer verunglückt, alarmiert die Leitstelle neben dem regulären Notarzt auch den Kindernotarzt. Der deckt das gesamte Stadtgebiet und den Landkreis ab. Vier Kinderkliniken lösen sich im Wochenrhythmus ab. Der Reporter Peter Kropf begleitet das Team vom Haunerschen Kinderspital bei seinen Einsätzen. Alarm für Florian 1.76.1, der Funkrufname des Kindernotarzt-Teams. Der Kindernotarzt Christian Mölter fährt mit Blaulicht und Martinshorn zu einem Kindergarten in Hohenbrunn. Das Meldebild lautet Fieberkrampf bei einem vierjährigen Mädchen. Der erfahrene Kinderarzt weiß, dass sich das Kind in einem lebensbedrohlichen Zustand befindet. Wenn ein Kind krampft, atmet es nicht. Da ist Eile geboten. Der reguläre Notarzt ist bereits vor Ort bei Lilli im Rettungswagen und beginnt mit der Erstversorgung. Dann übernimmt der Kindernotarzt die kleine Patientin. Es gelingt ihm, Lilli so weit zu stabilisieren, dass sie wieder auf Zurufe reagiert. Dr. Sebastian Zimatschek wird zu Alberto, einem 18 Monate alten Buben, nach Grünwald gerufen. Der Junge hat sich die Finger in einer Terrassentür eingeklemmt. Er brüllt wie am Spieß. Der Kindernotarzt kann nicht ausschließen, dass die Finger gebrochen sind.

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