TV-Tipp (NDR): Visite


 Spezial: Arthrose in den Händen – Hilfe für die Fingergelenke
Wenn der Knorpel abgenutzt ist, reiben die Knochen aufeinander und die Gelenke schmerzen bei jeder Bewegung. Nicht nur Knie- oder Hüftgelenke sind von Arthrose im fortgeschrittenem Stadium betroffen, sondern häufig auch die Finger. Jedes Greifen kann dann zur Qual werden, kraftvolles Zupacken ist unmöglich. Bisher standen für zerstörte Finger- und Handgelenke nur Silikonimplantate zur Verfügung, die schnell verschleißen. Doch jetzt wurde ein neuartiges Metallgelenk entwickelt, das Patienten dauerhaft helfen kann. Das neue künstliche Gelenk soll mindestens 15 Jahre halten und sogar handwerkliche Tätigkeiten wieder ermöglichen. Zum Thema ‚Hilfe für die Fingergelenke‘ hat Vera Cordes in einer Fachklinik mit Ärzten über neue Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose in den Händen gesprochen. Vor Ort hat sie eine an Arthrose erkrankte Patientin getroffen, über die bereits vor einem Jahr in einer ‚Visite‘-Sendung berichtet wurde.
Forschung: Das Geheimnis der Artischocke
Die Artischocke hat als Heilpflanze eine lange Tradition. Schon im Mittelalter galt sie als galleanregendes, leberstärkendes und harntreibendes Mittel. Ihre positive Wirkung auf die Verdauung ist seit vielen Jahren wissenschaftlich bewiesen. Experten vermuten, dass die Pflanze noch sehr viel mehr für die Gesundheit tun kann. Durch ein Forschungs- projekt im Münsterland wollen die Fachleute dem Geheimnis der Artischocke auf die Spur kommen.
Homöopathie – Sanfte Medizin mit starker Wirkung?
Die Wirksamkeit homöopathischer Mittel erregt vor allem wegen der oft erheblichen Verdünnung Zweifel, denn bei vielen Zubereitungen ist der ursprüngliche Ausgangsstoff gar nicht mehr nachweisbar. Dennoch kann diese Therapie erstaunliche Erfolge vorweisen. Inzwischen übernehmen auch Krankenkassen die Kosten einer homöopathischen Behandlung. Der Begriff Homöopathie kommt aus dem Griechischen und heißt wörtlich ‚gleichartiges Leiden‘. Das ist auch die Grundlage der Alternativen Heilmethode, das so genannte Ähnlichkeitsprinzip. Danach kann ein Mittel, das bei einem gesunden Menschen bestimmte Symptome, etwa Fieber oder Erbrechen, hervorruft, einen Betroffenen mit eben diesen Krankheitsanzeichen heilen. Im Gegensatz zu den Medikamenten der Schulmedizin bekämpft ein homöopathisches Präparat die Krankheit nicht direkt, sondern soll den Körper zur Selbstheilung anregen. Was kann die Homöopathie leisten, wann ist ihr Einsatz sinnvoll und wo liegen die Grenzen dieser Methode?
Service: Zeichen der Zeit – Was hilft gegen Altersflecken?
Altersflecken gehören zum Altern wie Falten im Gesicht. Grund für ihre Entstehung ist die übermäßige Bildung des Hautfarbstoffs Melanin. Der natürliche Prozess der Hautalterung kann herausgezögert werden: wenig Sonne, Sonnenschutzmittel und gute Pflege halten die Haut länger jung. Es ist wichtig, die harmlosen blass-braunen Verfärbungen an Händen, Armen und Gesicht bei Altersflecken sicher von anderen, gefährlichen Hautveränderungen zu unterscheiden. Erst dann können und dürfen die Therapien eingeleitet werden, mit denen störende Altersflecken heute behandelt werden können.
Reportage: Schnelle Rettung – neues Strandmobil für Notärzte
Wenn ein Jogger mit einem Herzinfarkt beim Strandlauf zusammenbricht oder ein Kind im Wasser zu ertrinken droht, rufen Umstehende schnell den Notarzt. Doch im Kampf um Leben und Tod am Strand kommen die Retter oft zu spät: Sand und Dünen machen eine schnelle Anfahrt unmöglich. Auf Usedom ist nun ein neues, geländegängiges Strandmobil im Einsatz: Das weltweit erste, vollständig für Notärzte ausgerüstete Quad sorgt mit Vierradantrieb und ausreichend PS für rasche Rettung am Badestrand.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?