TV-Tipp (EinsExtra): Alarm für Florian 1.76.1 – Unterwegs mit dem Kindernotarzt


Alarm für ‚Florian 1.76.1‘: Über diesen Funkruf sind Kinder-Notarzt Christian Mölter und seine Münchner Kollegen erreichbar. An diesem Tag geht es mit Blaulicht und Martinshorn zu einem Kindergarten in Hohenbrunn. Das Meldebild lautet: Fieberkrampf bei einem vierjährigen Mädchen.

Christian Mölter als erfahrener Kinderarzt weiß, dass sich das Kind in einem lebensbedrohlichen Zustand befindet. Wenn ein Kind krampft, atmet es nicht. Da ist Eile geboten. Der reguläre Notarzt ist bereits vor Ort bei Lilli im Rettungswagen und beginnt mit der Erstversorgung. Dann übernimmt der Kinder-Notarzt die kleine Patientin. Es gelingt ihm, Lilli so weit zu stabilisieren, dass sie wieder auf Zurufe reagiert.

Wenn ein Kind bis zu zwölf Jahren akut erkrankt oder schwer verunglückt, alarmiert die Leitstelle neben dem regulären Notarzt auch den Kinder-Notarzt. So werden die kleinen Notfall-Patienten im gesamten Münchner Stadtgebiet und im Landkreis versorgt – eine bundesweit vorbildliche Struktur. Bei der Not-Aufnahme lösen sich vier Kinderkliniken im Wochenrhythmus ab. Der BR-Reporter begleitete das Team vom Haunerschen Kinderspital bei seinen Einsätzen.

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