TV-Tipp (EinsExtra): Die Retter aus der Luft – Unterwegs mit dem Notarzt-Huberschrauber


Die Rettungsflieger von ‚Christoph München‘, einer fliegenden Intensivstation sind an 365 Tagen pro Jahr rund um die Uhr im Einsatz. Zwei Piloten mit Notarzt und Rettungsassistent transportieren schwerkranke Patienten von kleineren Krankenhäusern in die großen Fachkliniken und retten Schwerverletzte nach Unfällen. Die BR-Reporter haben die Retter aus der Luft begleitet. Sie waren dabei, als ein Säugling einen Tag nach der Geburt wegen eines schweren Herzfehlers von Passau nach München-Großhadern geflogen wurde. Dann rückte das Rettungsteam zu einem Verkehrsunfall aus. Der Anblick des Unfallwagens ließ das Schlimmste vermuten. Doch der Fahrer konnte lebend geborgen werden konnte. Zwischen den Einsätzen überprüfen die Piloten den Hubschrauber, klären die Wettersituation, um zu wissen, ob sie im Ernstfall überhaupt wieder starten können.

Unterdessen bringen die Notärzte den geretteten Patienten in den Schockraum der Klinik. Sein Schicksal liegt jetzt in den Händen des Ärzteteams. Wenn für die Luftretter mal Pause ist, versuchen sie, das Erlebte zu verarbeiten. Über 1.000 Rettungsflüge zählt die Besatzung des Rettungshubschraubers ‚Christoph München‘ pro Jahr. Fast vierzig Prozent der Flüge finden nachts statt – eine Besonderheit, die größte Herausforderungen an Piloten und Maschine stellt.

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