Körperliche Bedrohung – Eigenschutz im Rettungsdienst


Die Zeiten, in denen alleine die Einsatzkleidung und die Rolle des neutralen Helfers Schutz vor aggressiven Patienten geboten haben, sind weitgehend vorbei.

Immer öfter werden auch Mitarbeiter des Rettungsdienstes oder in Kliniken gleichermaßen wie Polizeibeamte mit körperlicher Gewalt bedroht. Diese kann sowohl ausgehen von alkoholisiert-agressiven Personen, Täter oder Opfer bei akuten Straftatbeständen wie auch von psychiatrisch erkrankten oder dementen Patienten.

Die Aufmerksamkeit zur frühzeitigen Wahrnehmung von Gefahren, die Beachtung einfacher Grundregeln zum Selbstschutz sowie Strategien zur verbalen sowie körperlichen Deeskalation stehen im Vordergrund dieses Seminars. Ergänzend werden Sie in praktischen Trainingssituationen üben, gewaltbereiten Patienten und Angehörigen zu begegnen.

In dieser Fortbildung lernen Sie nicht, Gewalttätigkeiten lediglich mit körperlicher Gewalt zu beantworten!

Durch den Einsatz von erfahrenen Deeskalations- und Selbstverteidiogungstrainern der Polizei stellen wir sicher, dass wir über im Rettungsdienst relevante Situationen sprechen und die hier notwendigen Strategien erarbeiten. Sie entwickeln in diesem Seminar persönliche Sicherheit und erweitern Ihre Handlungskompetenz.

Teilnehmer: SanHe, RettHe, RettSan, RettAss;
max. 15 TN
Seminarleitung: Markus Wilger, Polizeipräsidium Oberhausen
Kostenbeitrag: 119,- € (inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung).
 
Info und Anmeldung: Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Düsseldorf e.V., Bildungszentrum für Erste Hilfe & Notfallmanagement, Neumannstr. 2, 40235 Düsseldorf, Telefon 0211/2299-2199, Fax 0211/2299-2198, bildungszentrum@DRK-duesseldorf.de, www.bildungszentrum-duesseldorf.de.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?