4. Tagung „International Congress on Disaster Management and Disaster Medicine”


 

Organisiert vom Komitee des Italienischen Roten Kreuzes der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol

Die Tagung ist für Ärzte, Krankenpfleger und Freiwillige, welche im Rettungsdienst und im Katastrophenschutz tätig sind, bestimmt.

Ziele:
– Den Teilnehmern neue Hinweise geben, um Großschadensereignisse besser bewältigen und die Arbeiten effizienter organisieren zu können. Dabei soll ein größeres Augenmerk auf die Ausbildung und Vorbereitung des Personals gerichtet werden.
– Die kritische Analyse von aktuellen Ereignissen soll effizienteres Handeln im Ernstfall ermöglichen.

Sprachen: Italienisch und Deutsch mit Simultanübersetzung

Workshop Emergo Train System – nur in italienischer Sprache (in Zusammenarbeit mit der Italienischen Gesellschaft für Katastrophenmedizin AIMC).

Auch dieses Jahr werden parallel zur Tagung drei interaktive Sitzungen des „Emergo Train System“ organisiert. Mittels dieses Systems können die Teilnehmer die Bewältigung von Großschadensereignissen üben. Das Ziel des „Emergo Train System“ ist es, mittels des Funktionsprinzips eines Rollenspiels am Tisch, alle Szenarien, welche sich in der Realität bei Großeinsätzen abspielen können, zu simulieren.

Workshop Bergemedizin – nur in italienischer Sprache (in Zusammenarbeit mit der Italienischen Gesellschaft für die Katastrophenmedizin AIMC).

Das Ziel der Bergemedizin ist es, die genauen Aufgaben der Rettungskräfte im Falle eines Einsturzes (Gebäude, Erbeben, Tunnel oder Grabungen) zu präsentieren. Bei dieser Arbeitsaufteilung werden die genauen Rollen der technischen Helfer und der Sanitäter definiert, um die Überlebenschancen der Opfer, welche sich in schwer zugänglichen und/oder nicht belüfteten Orten befinden, zu erhöhen. In vielen Fällen besteht die Notwendigkeit Sanitäter in geschlossene Räume vordringen zu lassen, um die Schmerztherapie und die klinische Stabilisation durchführen zu können. Es ist daher wichtig, die genauen Bedürfnisse der verschiedenen Rettungskräfte zu definieren, um gemeinsam in Sicherheit und mit Effizienz arbeiten zu können. Die Teilnehmer des Workshops Medizin bei „Geschlossenen Räumen“ haben außerdem die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in zwei spezifischen klinischen Aspekten zu vertiefen: das „Crush Syndrom“ und das „Blast Injury“.

Für beide Workshops gibt es eine Teilnehmerbeschränkung. Maximal 15 Plätze für jede Session! Bitte überprüfen Sie vor der Einschreibung beim Tagungsbüro die effektive Platzverfügbarkeit.

Die Einschreibegebühr beträgt für
– Mitglieder und Nichtmitglieder einer Rote-Kreuz-Gesellschaft mit Anerkennung der ECM Punkte – 240 Euro (200 Euro zuzüglich 40 Euro Mwst.).
– Mitglieder einer Rote-Kreuz-Gesellschaft ohne Anerkennung der ECM Punkte – 84 Euro (70 Euro zuzüglich 14 Euro Mwst.).
(Mehrwertsteuerbefreiung laut Art. 14 des Gesetzes 537/96 für Rotes Kreuz, Sanitätsbetriebe und ONLUS. Für die Befreiung, muss die Rechnung an die Körperschaft und nicht an die physische Person adressiert sein).

Tagungsbüro: EURAC convention center, Anna Carnielli, Drususallee 1, 39100 Bozen (Italien), Telefon 0039/0471/055041, Fax 0039/0471/055049, disastermanagement@eurac.edu, http://convention.eurac.edu/cri/index_de.

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