Chirurgie

FORTBILDUNGSSEMINAR LEITENDER NOTARZT

September 1, 2008

 

 

40 Std. Seminar LNA nach den Empfehlungen der DIVI
vom 16. bis 20. September.

Einführung in das Seminar:
– Empfehlungen der Bundesärztekammer und der DIVI zum „Leitenden Notarzt“
Einsatztaktik:
– Lagebeurteilung und Lagebewältigung
– Vermeidung typischer Fehler
– Besonderheiten bei Großveranstaltungen
– Klinisches Management
Grundlagen:
– Stellung des LNA im Rettungsdienst
– Kooperation mit der Feuerwehr
– Koordination mit der Polizei
– Einbeziehung der Luftrettung
– Zusammenarbeit mit den Schnelleinsatzgruppen
– Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen
– Forensische und ethische Fragestellungen
Sichtung und Dokumentation:
– Sichtungskriterien und -kategorien
– Sichtungspraktika
– Dokumentation
Rettungsdienst und Katastrophenschutz:
– Einführung in die Führungslehre
– Aufgaben, Einheiten und Führung im Katastrophenschutz
– Psychologische Aspekte zum Umgang mit Menschen in außergewöhnlichen Situationen
Technische Fortbildung:
– Kommunikationstechnik
– Kommunikation im Einsatz
– Funkübungen
– Geräte und Fahrzeuge für Rettung und technische Hilfeleistung
– Gefahren an der Einsatzstelle
Einsatztraining:
– Fallberichte
– Planbesprechungen
– Planspiele
– Vollübung „Großschadensfall“

Teilnahmevoraussetzungen:
– Abgeschlossene Weiterbildung in Anästhesie, Chirurgie, Innere Medizin oder Allgemeinmedizin oder eine mindestens 5-jährige adäquate klinische Tätigkeit
– ½ Jahr Intensivmedizin (Ganztägig)
– Fachkunde „Rettungsdienst“ Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“

Die Veranstaltung findet in der Ostsee-Akademie, Europaweg 4, 23570 Lübeck-Travemünde statt.
Die Teilnahmegebühr beträgt 650 Euro inklusive Mittagessen und Pausenverpflegung. Für Übernachtung und Frühstück fallen 41,80 Euro pro Tag an.

Leitung und Anmeldung:
Prof. Dr. med. V. Dörges, Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Campus Kiel, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Schwanenweg 21, 24105 Kiel, Telefon 0431/5972991, Fax 0431/5973699, doerges@anaesthesie.uni-kiel.de.
Priv.-Doz. Dr. med. K. Gerlach, DEAA, Department für Anästhesiologie, MARE Klinikum, Eckernförder Straße 219, 24119 Kronshagen, klausgerlach@mac.com.

10. Internationaler Notfallkongress

August 27, 2008

 

 

Programmpunkte
Donnerstag 9. Oktober
– Unfallchirurgie
– Präklinische Traumaversorgung – Auswirkungen präklinischer Maßnahmen auf das Schockraummanagement und Outcome
– Case reports aus der Traumatologie
– Bergung aus brennenden Fahrzeugen
– Blutstillung im Rahmen der Selbst- und Kameradenhilfe aus der Sicht der Bundeswehr
– Traumaalgorithmus
– Prehospital Trauma Care – Outcomes based training and protocols
– Kardiologie
– MCI – Wiener Modell
– MCI – „Intervention versus Operation“ aus der Sicht der Interventionisten
– MCI – „Intervention versus Operation“ aus der Sicht des Chirurgen
– MCI – stabiler Patient, konservative Behandlung
– STEMI – Guidelines, Zeitintervalle Primär-PCI vs. Lyse
– Diskussion
– Kardiopulmonale Case reports
– Vorhofflimmern
– Tuberkuloseerkrankungen
– Hypertensive Linksdekompensation
– „AMS – acut mountain sickness“
– Case reports
– MedR Dr. Bernhard Segall
– Diskussion
– Patient will nicht ins Spital
– Diskussion
– Rezertifikation für Notärzte gem. § 40. Abs. 3 Ärztegesetz

Freitag 10. Oktober
– CardioPulmonaleReanimation
– Leberruptur als Komplikation bei der CPR
– Status asthmaticus und COPD als Ursache für Herz-Kreislaufstillsand
– Case report: Präklinische Lyse nach CPR
– Qualität der Reanimation am Transport
– Outcome nach Reanimation am Transport
– Diskussion
– Aggression und Gewalt
– Aggression und Gewalt – Strategien in der Psychiatrie
– Aggression und Gewalt im multikulturellen Umfeld
– Aggression und Gewalt in der Familie
– Medizinische Notfälle und Gewalt an Bord von Flugzeugen
– Fallbeispiele
– K. – Gewalt mit vielen Folgen (eine außergewöhnliche Kasuistik)
– Diskussion
– Katastrophenmedizin und Großereignisse
– Failed car bombs at Glasgow
Drought in the Southwestern U.S.
– Diskussion
– A1 – Westautobahn, Massenkarambolage
– Diskussion
– Fußball Europameisterschaft 2008 – Nachlese
– Fußball Europameisterschaft 2008 – aus der Sicht der Schweiz
– Fußball Europameisterschaft 2008  – Austragungsort Wien
– Massen- und Fanbewegung bei der EURO 08
– Diskussion
– Qualitätsmanagement
– Qualitätskriterien der „5 für Wien“
– Klinisches Risikomanagement
– Diskussion
– Simulation
– Simulationsunterstütztes Training in der pädiatrischen Notfallmedizin
– Kindersimulation – ein Fallbeispiel
– Demo Patientensimulation – Rezertifikation für Notärzte gem. § 40. Abs. 3 Ärztegesetz

Tagungsort Wissenschaftliche Vorträge:
Bundesamtsgebäude – Festsaal, A-1030 Wien, Radetzkystraße 2
Tagungsort Reanimations-Training, Trauma-Parcours und Sanitäter-Forum
MA 70 – Wiener Rettung, A-1030 Wien, Radeztkystraße 1
Parkmöglichkeit: Kostenpflichtige APCOA-Parkgarage im Bundesamtsgebäude
Zufahrt: A-1030 Wien, Hintere Zollamtsstraße 2-4, Verkehrsverbindung: Linie N, Linie O

Kongressbüro: MA 70 – Rettungs- und Krankenbeförderungsdienst, A-1030 Wien, Radetzkystraße 1, Telefon +43 (1) 71119-70007, Fax +43 (1) 71119-70009, Für die Dauer des Kongresses vor dem Festsaal im Bundesamtsgebäude
Anmeldungen: Sonja Schober-Buchmüller, Telefon +43 (1) 71119 – 70018

Info und Kongressanmeldungen:
Ihre Reservierung können Sie bequem über die Homepage www.internationaler-notallkongress.at abwickeln, oder per Fax senden. Bitte beachten Sie, dass ihre Anmeldung erst nach Eingang der Teilnahmegebühr gültig ist. Detaillierte Informationen zum Programm und Zahlungsinformationen über die Homepage.

Weiterbildung zum Polytrauma-Teamtrainer – Bildungsurlaub

August 13, 2008

 

 

Die klare Strukturierung des Vorgehens bei polytraumatisierten Patienten hat in Deutschland inzwischen Leitlinien-Status. Dies bedeutet, dass nicht nur Notärzte, sondern auch medizinisches Assistenzpersonal eine konsequente Schulung in diesem Bereich benötigen.
Wer sich dieser Aufgabe stellen will, sollte vorbereitet sein. Im ärztlichen Bereich wird über die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie das ATLS®-Konzept sowie für den präklinischen Bereich das SPLS®-System geschult.
Für Assistenzpersonal bietet sich das PHTLS-System an, eine präklinische Adaption des ATLS® für nicht-ärztliches Personal.

Im Rahmen dieses Trainer-Seminars werden erarbeitet:
– erwachsenengerechte Trainingsgestaltung
– Lernhindernisse bei Teilnehmern
– Einsatz von wie Mimen, Wundmoulagen und Videobeobachtung
– aktuelle Leitlinien der Polytrauma-Versorgung
– Gestaltung von Algorithmen zum Polytrauma-Mangement
– Gestaltung von PHTLS-Trainingsphasen

Das Seminar richtet sich an Rettungsassistenten, Lehrrettungsassistenten und Praxisanleiter.
Teilnahmevoraussetzungen:
Nachgewiesene Teilnahme an einem PHTLS-Training innerhalb des letzten Jahres, Beherrschung der erweiterten Maßnahmen (periphervenöser Zugang, Airway-Management, Medikamente, traumatologische Versorgung), nachgewiesene Ausbilderqualifikation bzw. Ausbildungserfahrung.

Das Seminar findet vom 8. bis 11. September statt. Die Teilnahmegebühr inklusive Verpflegung beträgt pro Teilnehmer 450 Euro.

Sonderpreis bei Kombination:
Bei gleichzeitiger Buchung von und Teilnahme an zwei Trainerseminaren eines Teilnehmers erhalten Sie insgesamt 90 Euro, bei gleichzeitiger Buchung von drei Trainerseminaren insgesamt 120 Euro Nachlass:
Weiterbildung „ACLS-Megacode-Trainer“
Weiterbildung „APLS-Teamtrainer“

Info und Anmeldung: Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Düsseldorf e.V., Bildungszentrum für Erste Hilfe & Notfallmanagement , Kölner Landstraße 169, 40591 Düsseldorf, Telefon 0211/2299-2199, Fax 0211/2299-2198, bildungszentrum@DRK-duesseldorf.de, www.bildungszentrum-duesseldorf.de.