Bamberg

Person stirbt nach CO2-Austritt in Brauerei

Juli 2, 2014

Bamberg (rd.de) – In einer Brauerei in Lohndorf im Kreis Bamberg trat Mittwoch (02.07.2014) am frühen Nachmittag Kohlenstoffdioxid aus. Ein 57-jähriger Mann starb, sechs Feuerwehrleute erlitten Verletzungen.

Im Gärkeller der Brauerei war CO2 freigesetzt worden. Mitarbeiter bemerkten den Braumeister leblos am Boden liegend und benachrichtigten Rettungsdienst und Feuerwehr. Angerückte Feuerwehrkräfte brachten den Braumeister ins Freie. Doch da konnte der Notarzt nur den Tod des Mannes feststellen.

Bei dem Einsatz erlitten auch sechs Feuerwehrleute Atemwegsverletzungen durch die erhöhte Gaskonzentration. Sie mussten rettungsdienstlich versorgt und teilweise sogar in Krankenhäsuer gebracht werden.

Das Gebäude wurde intensiv belüftet. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Ursache des CO2-Austrittes in dem Betrieb auf.

Rettung nach Wohnungsbrand in Bamberg

Februar 1, 2010

Bamberg (pol) – Sechs leicht verletzte Bewohner und etwa 50.000 Euro Schaden sind die Bilanz eines Brandes am Sonntag gegen 13 Uhr in einem 6-stöckigen Wohnhaus in Bamberg. mehr lesen…

Transformator explodiert: neun Verletzte

Mai 16, 2009

Bamberg (pol) – Bei der Endabnahme eines Transformators kam es am Freitagvormittag, vermutlich aufgrund technischer Mängel, in der abgeschlossenen Maschinenhalle einer Firma in der Nürnberger Straße zu einem Betriebsunfall. Neun Personen wurden verletzt. mehr lesen…

Über 100 Verletzte durch giftige Dämpfe

Juli 18, 2008

Bamberg (pol/rd.de) – Wegen starker Übelkeit und Atembeschwerden mussten am frühen Freitagmorgen 101 Arbeiter der Firma Bosch in Bamberg in die Krankenhäuser von Bamberg und der Umgebung eingeliefert werden.

Wie sich herausstellte, war zunächst einem Nachtschichtarbeiter gegen 2.30 Uhr am Fließband schlecht geworden. Zuvor waren Metallwerkstücke in einem Tauchbad in ein Korrosionsschutzmittel gelegt und anschließend weiter bearbeitet worden. Ein übliches Verfahren. Aus noch nicht geklärter Ursache kam es diesmal zu einer noch nicht näher definierten chemischen Reaktion und  zur Freisetzung von Dämpfen, die zu Atembeschwerden und Übelkeit der insgesamt 101 Arbeiter führten. Zunächst war die Polizei nur von 60 Patienten ausgegangen, bis zum Vormittag meldeten sich aber immer mehr Betroffene.

In einem Großeinsatz von Werkfeuerwehr und Rettungsdienst wurden die Verletzten erstversorgt und zur genaueren Untersuchung in die Krankenhäuser transportiert.

Eine Umweltgefährdung ist laut Feuerwehr auszuschließen und bestand auch zu keiner Zeit. Gegen 6.15 Uhr sei der reguläre Betrieb in der Firma wieder aufgenommen worden.