Aus- und Fotbildung

Prüfungsvorbereitungen und Geburtshilfe im RTW

Mai 8, 2017

Auch diesen Monat lag der Fokus hauptsächlich auf der Prüfungsvorbereitung. Wir sprachen nochmals verschiedene Leitsymptome – deren Pathophysiologie und Krankheitsbilder – durch, und vertieften unser Wissen anhand von Notfalltrainings in unserem Simulationszentrum.

Stefanie Hahl und Sebastian Hanisch absolvieren beim DRK-Rettungsdienst Mittelhessen ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter. Seit August 2014 berichten sie auf www.rettungsdienst.de einmal im Monat über ihre Erfahrungen und Erlebnisse als angehende Notfallsanitäter.

Hier vertieften wir außerdem noch unsere Hessen NotSan-Algorithmen, die wir spätestens bis zur Prüfung beherrschen mussten. Das Thema Gynäkologie mit den Leitsymptomen Unterbauchscherz und vaginale Blutung wurde nochmals besprochen. Daraufhin beschäftigten wir uns mit einem weiteren wichtigen Thema: der Geburtshilfe im RTW.

Wir besprachen mit einer extra für den Unterricht engagierten Hebamme die wichtigsten Handgriffe und Abläufe, und begaben uns dann zu unserem Geburtssimulator. Hiermit simulierten wir auch zum allerersten Mal in unserer Ausbildungszeit. Der Simulator kann verschiedene Lagetypen des Babys darstellen sowie Komplikationen mit der Nabelschnur, etc..

Jeder von uns führte dann ein bis zwei Geburten in „entspannter“ Umgebung durch, das heißt ohne jegliche Stressoren – sei es durch die Frau selbst, Angehörige oder eine schwere Lage des Babys.

Danach gingen wir in unsere Teams und arbeiteten Fallbeispiele ab: teilweise mit dem Simulator, aber auch mit einer Patientendarstellerin, welche einen Schwangerschaftsbauch umgeschnallt bekommen hatte. Es handelte sich hierbei um Patientinnen, die kein Deutsch verstanden oder sprachen oder auch hysterische Damen, die sich nur mit gutem Zureden und Beruhigen dazu bringen ließen, gemeinsam die Geburt im Treppenhaus o.Ä. durchzuziehen. Es war ein super interessanter und lehrreicher Tag.

Des Weiteren hatten wir einen kompletten Tag Skilltraining, das heißt alle Maßnahmen, die bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht durchgeführt worden waren, wurden hier nochmals geübt. Anschließend trugen wir die Maßnahmen in unser Online-Berichtsheft ein. Das Heft wird unter anderem für die Zulassung zur Prüfung als Nachweis der erlernten Maßnahmen benötigt.

Wir übten an diesem Tag die Kardioversion, lernten wann sie angewendet wird und was der Unterschied zur Defibrillation ist, wir übten die i.o. Bohrung an Simulatoren, aber auch an rohen Eiern, wir übten die Thoraxentlastungspunktion nach Monaldi, usw..

Natürlich hatten wir dabei immer das Thema Abschlussprüfungen im Hinterkopf. Es sind nur noch knapp acht Wochen, und dann beginnt die entscheidende Phase. Der Prüfungsstress hat bei uns allen schon längst angefangen, manche von uns stecken in ihren ersten Lernerschöpfungsphasen und manche legen jetzt erst richtig los.

Unser Unternehmen bietet uns als zusätzliche Prüfungsvorbereitung die Teilnahme an den PHTLS-, EPC- und AMLS-Kursen an. Das ist richtig gut hinsichtlich der Prüfungssimulation aber auch des inhaltlichen Refreshings und macht sich später auch echt gut in den Bewerbungsunterlagen. Der Großteil von uns hat aber schon beim Unternehmen unterschrieben.

Ich bin mal gespannt, wie die Repetitorien ablaufen werden und was man dann noch zusätzlich selber machen muss. Es beginnt eine sehr spannende und nervenaufreibende Zeit.

Bis dahin. Macht´s gut.

Eure Steffi

 

Zurück in der Schule: Vollprüfung voraus

April 12, 2017

Wir sind wieder in der Schule. Jetzt heißt es Prüfungsvorbereitung und Wiederholungen von morgens bis abends. Wir haben verschiedene Repetitorien wie Luftnot, Thorax, Herz sowie Kommunikation, was auch die Gebärdensprache beinhaltet.

20140811-IMG_2342Stefanie Hahl und Sebastian Hanisch absolvieren beim DRK-Rettungsdienst Mittelhessen ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter. Seit August 2014 berichten sie auf www.rettungsdienst.de einmal im Monat über ihre Erfahrungen und Erlebnisse als angehende Notfallsanitäter.

Wir haben auch folgendes Seminar gehabt: Wie lerne ich lernen und merken.  Es war sehr erstaunlich in welch kurzer Zeit man sich Dinge merken kann und wie man am besten lernt.

Dazu haben wir verschiedene Merktechniken und Lernmethoden behandelt. Wir hatten auch die Bergwacht zu Besuch und haben uns mit deren Material und Arbeitsweise etwas vertraut gemacht. Sehr interessant war dieser Tag, da wir ja auch gelegentlich mit der Bergwacht zu tun haben können.

Viele verschiedene Notfalltrainings mit Algorithmen und Medikamente wurden trainiert, aber seht am besten selbst.


Bis zum nächsten mal.

Euer Basti