Aus-/ Fortbildung

Einsatz bei präfinaler Patientin

März 1, 2017

Bald endet die Zeit, die wir noch auf Position 2 auf der Wache verbringen werden. Demnächst werden wir dann unsere Dienste als offizielle Position 1 abarbeiten. Aufregende Vorstellung… mehr lesen…

10 Tipps für Fortbildungen im Rettungsdienst

Februar 16, 2017

Fortbildung_580Bremen (rd_de) – Fortbildungen im Rettungsdienst erinnern oft eher an ein trauriges Laienschauspiel als an eine zeitgemäße Trainingsveranstaltung. Woran liegt’s? Hier 10 Tipps, wie aus öder Pflicht eine interessante Kür werden kann. mehr lesen…

Rettungsdienst: Förderung für Aus- und Weiterbildungen

Februar 9, 2017

Ein Rettungsassistent beim Zwischengespräch während seiner Ausbildung. Foto: Markus BrändliBremen (rd_de) –  Die Kosten für eine Aus- und Weiterbildung im Rettungsdienst sind nicht zu unterschätzen. Für eine Rettungssanitäter-Ausbildung muss mit 1.000 bis 1.500 Euro gerechnet werden. Da stellt sich die Frage: Wie finanziere ich meine Aus- bzw. Weiterbildung? Die Rettungsdienst-Akademie Franz Heinzmann hat die staatlichen Förderungsmöglichkeiten für angehende Rettungssanitäter und Rettungsassistenten, die sich zum Notfallsanitäter weiterbilden lassen, zusammengestellt. mehr lesen…

Man baut sich seinen eigenen Schutzschild

Januar 31, 2017

Es gab in den letzten drei Wochen viele Einsätze, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Darunter gab es spektakuläre Notfälle, die mir doch im Gedächtnis geblieben sind und von denen ich jetzt gebündelt berichten möchte. Von einer Gruppe Jugendlicher, die Medikamente zusammen ausprobierten und danach alle auf die Intensivstation kamen bis zum alkoholisierten Patienten, der nur in sein Bett wollte, war alles dabei.

20140811-IMG_2342Stefanie Hahl und Sebastian Hanisch absolvieren beim DRK-Rettungsdienst Mittelhessen ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter. Seit August 2014 berichten sie auf www.rettungsdienst.de einmal im Monat über ihre Erfahrungen und Erlebnisse als angehende Notfallsanitäter.

Die Jugendlichen nahmen Medikamente ein und bekamen es dann mit der Angst zu tun. Beteiligt an diesem Einsatz waren zirca 20 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes (mehrere RTW, mehrere NEF, OLRD, LNA).

Der alkoholisierte Mann lag wenige Stufen von seiner eigenen  Eingangstür entfernt und schlief. Nachbarn machten sich Sorgen und alarmierten den Rettungsdienst. Als wir vor Ort waren, wollte sich der Mann nicht behandeln lassen und einfach in sein Bett. Also griffen wir ihn links und rechts unter die Arme und begleiteten ihn in seine Wohnung. Seine Freundin blieb bei ihm und passte die Nacht auf ihn auf.

Auch Kindernotfälle waren dabei: Vom Säugling, der eine Woche alt gewesen ist und blau anlief, bis zum Dreijährigen, der sich den Kopf an einer Tischkannte stieß.

Anders war ein Einsatz mit der Feuerwehr: Hier brannte ein Wohnhaus, und es war unklar, ob noch Personen im Haus waren. Wir stellten uns an der Einsatzstelle bereit und warteten auf Informationen und Anweisungen vom Einsatzleiter der Feuerwehr. Bei diesem Einsatz befanden sich zwei Hunde im Gebäude, die schnell und unbeschadet gerettet werden konnten. Personen waren keine mehr im Haus. Den winterlichen Temperaturen war es zu verdanken, dass das Löschwasser das recht schnell gefror. Hier musste die Feuerwehr dann schnell Salz streuen, um die Einsatzstelle halbwegs rutschfrei und somit sicher zumachen.

Wo ich beim Thema Glätte bin…

Auch der Rettungsdienst bleibt vor glatten Straßen nicht verschont und irgendwann ist auch der RTW am Ende der Möglichkeiten angelangt. Mein Kollege fuhr einen steilen Berg hinauf und plötzlich war es so arg glatt, dass eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war. Die restliche Strecke zum Patienten wurde dann zu Fuß „gerutscht“. Da unser RTW sich verkeilt hatte, mussten wir einen weiteren RTW anfordern, der dann den Patiententransport übernahm.

Außerdem waren da noch mehrere Patienten, die eigentlich in einer Klinik hätten behandelt werden müssen, die aber mit bestem Wissen und Gewissen sowie vollem Bewusstsein einen Transport ins Krankenhaus vehement ablehnten.

Damit muss man lernen, umzugehen und sich nicht so viele Gedanken zu machen. Unser Glück beim Rettungsdienst ist es, dass wir die Patienten in den meisten Fällen nicht kennen und den familiären Hintergrund nicht wissen. Dies erleichtert die Verarbeitung solcher Einsätze – eigentlich aller Einsätze ungemein.

Man stumpft ab

Nach fast drei Jahren Rettungsdienst merke ich auch eine persönliche Veränderung. Man geht mit den Einsätzen ganz anders um. Man baut sich seinen eigenen Schutzschild. Man stumpft ab, um die Sachen auf der Arbeit zu lassen und dementsprechend nicht mit nach Hause zu nehmen.

Etwas anderes zu mir: In den letzten Tagen fanden Mitarbeitergespräche statt, bei denen wir Arbeitsangebote erhalten haben. Also wenn ich die Prüfung schaffe, werde fest im Unternehmen als „Notfallsanitäter“ angestellt.

Euer Basti

Medizinische Fachangestellte für Notfälle geschult

Januar 16, 2017

Guedeltubus einlegen_Symbolfoto_Berufskolleg AhlenAhlen (pm) – Das Berufskolleg Ahlen Europaschule (Landkreis Warendorf) hat 2016 ein Fortbildungskonzept für angehende medizinische Fachangestellte entwickelt. Medizinische Fachangestellte arbeiten in Arztpraxen sowie Krankenhäusern und assistieren Ärzte. mehr lesen…

Es macht jede Menge Spaß!

Januar 2, 2017

20140811-IMG_2328Im Dezember musste ich aufgrund personeller Ausfälle sehr viele Wochenstunden absolvieren. Unter 60 Stunden bin ich eigentlich nie rausgekommen. Auch Basti erging es nicht viel anders.

Stefanie Hahl und Sebastian Hanisch absolvieren beim DRK-Rettungsdienst Mittelhessen ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter. Seit August 2014 berichten sie auf www.rettungsdienst.de einmal im Monat über ihre Erfahrungen und Erlebnisse als angehende Notfallsanitäter.

Mittlerweile stehen wir nur noch im Dienstplan auf Position 2. Im Einsatzdienst arbeiten wir nun die Einsätze aller Art komplett selbstständig ab, treffen eigene Entscheidungen, leiten die Einsätze, treffen unsere Maßnahmen, delegieren Maßnahmen und machen Übergaben an die Ärzte in der Klinik. Natürlich haben wir immer noch unsere eigentliche Position 1 als Rückfallebene dabei. Das heißt, falls wir mal doch nicht weiterwissen, können wir uns Denkanstöße oder Vorschläge und Meinungen einholen bzw. wir haben jemanden dabei, der eingreifen kann, falls gar nichts mehr geht.

Es macht super viel Spaß!

Wenn man sich selbst als Auszubildender aus der Metaebene – wie unsere PSNV-Dozenten (PSNV = psychosoziale Notfallversorgung) jetzt sagen würden – betrachtet und das an dem Beispiel eines ACS-Einsatzes (ACS = Akutes Koronarsyndrom) festmacht, dass man im ersten Jahr totaaaal nervös war, als man das Stichwort nur gehört hat, und man im dritten Jahr, also jetzt, das einfach selber abarbeitet, das ist schon ein super Gefühl.

Da denkt man sich: Oh wow. Ich hab‘ echt einiges gelernt in der Zeit.

Gelernt nicht nur im Sinne des theoretischen Inputs oder der Handfertigkeiten, sondern auch, wie man durch den Beruf geprägt wird, wie mein sein Auftreten verändert, wie man auf Menschen zugeht, wie man mit ihnen spricht. Es ist schon beeindruckend, was man für einen Wandel in den drei Jahren durchmacht, die ja durchaus keinen langen Zeitabschnitt darstellen.

Ansonsten gibt es aus dem Einsatzdienst nicht viel Neues zu erzählen. Das übliche eben.
Aber das Wichtigste ist: Es macht jede Menge Spaß, in diesem Beruf zu arbeiten!

Eure Steffi

Ein Fernsehteam war zu Besuch

Dezember 2, 2016

20140811-IMG_2342Ein spannender Monat ist zu Ende gegangen – mit normalen Krankentransporten, mit allen möglichen Patienten, Einsätzen mit Polizei, leichteren Verkehrsunfällen, massiv kritischen Patienten und, und, und… mehr lesen…

In solchen Einsätzen blühen Rettungsdienstler auf

November 7, 2016

20140811-IMG_2342Ich hatte zwar zwei Wochen Urlaub, aber habe dennoch den einen oder anderen interessanten Fall erlebt. mehr lesen…

Praktikum an Lehrrettungswachen

Oktober 13, 2016

Praktikum LehrrettungswacheBremen (rd_de) –Die Ausbildung zum Rettungssanitäter umfasst 520 Stunden und beinhaltet auch ein Praktikum an einer Rettungswache. Nicht überall ist vorgeschrieben, dass dieses Praktikum an einer Lehrrettungswache zu erfolgen hat. Doch es ist wünschenswert. Weshalb, lesen Sie hier. mehr lesen…

Das war unser letzter Klinikblock

Oktober 7, 2016

20140811-IMG_2336Den September verbrachten wir zu 95 Prozent in der Klinik – unserem letzten Klinikblock in der Ausbildung. Wir durchliefen eine Woche die Anästhesie, eine Woche die Notaufnahmestation (NAST) und zwei Wochen in der Zentralen Notaufnahme (ZNA). mehr lesen…

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