Ärzte

Krankenhausbrand: Vier Personen verletzt, 100 Patienten evakuiert

August 27, 2014

Kaufbeuren (pol) – Am Mittwochvormittag (27.08.2014) führte ein Zimmerbrand im Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren zu einem Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften. Fünf Stationen mit insgesamt rund 100 Personen mussten geräumt werden. Vier Mitarbeiter klagten über Atembeschwerden.

Die Brandmeldeanlage des Krankenhauses löste gegen 10.10 Uhr aus. Aufgrund des Brandes und der einhergehenden Rauchentwicklung mussten rund 100 Patienten evakuiert werden. Die Feuerwehr konnte den Zimmerbrand unter Einsatz von schwerem Atemschutz schnell löschen. Direkt im Anschluss leiteten die Einsatzkräfte umfangreiche Belüftungsmaßnahmen ein. Zahlreiche Personen wurden bezüglich möglicher Rauchgasvergiftungen vom Rettungsdienst untersucht. Zwei Ärzte und zwei Kräfte des Pflegepersonals klagten über Atembeschwerden.

Im Einsatz waren über 90 Helfer der Feuerwehren Kaufbeuren, Neugablonz und Kleinkemnat sowie des Rettungsdienstes.

Auch die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Beamten leiteten eine Fahndung nach einem 32-jährigen Mann ein. Er hatte sich freiwillig als Patient im Bezirkskrankenhaus aufgehalten und steht im Verdacht, den Brand verursacht zu haben.

Aktuelle Info des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West: Die Fahndung nach dem Tatverdächtigen verlief erfolgreich. Er konnte in der Nacht von mehreren Beamten der Polizeiinspektion Kaufbeuren festgenommen werden. Aufgrund eines wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung ergangenen Antrages auf einstweilige Unterbringung, wird der Mann, der sich zuvor freiwillig in dem BKH aufgehalten hatte, voraussichtlich nach Vorführung bei einem Haftrichter dort wieder untergebracht werden. Die Ermittlungen zur Art der Brandlegung dauern an.

Bevölkerungsschutz – Ärzte für Studie gesucht

März 19, 2013

Mainz (IM RP) – Das Innenministerium von Rheinland-Pfalz sucht Ärzte, die an einer Untersuchung im Rahmen des medizinischen Bevölkerungsschutzes teilnehmen möchten. mehr lesen…

Urteil: Ärzte müssen Fachzeitschriften lesen

September 25, 2012

Koblenz (pm) – Ärzte müssen sich durch Fachzeitschriften über neue wissenschaftliche Erkenntnisse informieren. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz entschieden (Urteil vom 20. Juni 2012, Az. 5 U 1450/11). mehr lesen…

DINK 2010 – Deutscher Interdisziplinärer Notfallmedizin Kongress

Oktober 16, 2009

 

Die Notfallmedizin hat eine wesentliche Bedeutung für die Gesundheit und die Lebensqualität der Menschen. Die Sicherung und Optimierung der Versorgungsqualität ist das Ziel aller Beteiligten. Eine Grundlage hierfür ist der fachübergreifende Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse und Erfahrungen aller an der notfallmedizinischen Versorgung beteiligten Gruppen.

Der DINK 2010 schlägt eine Brücke zwischen Wissenschaft und Anwendern. Die beteiligten medizinischen Fachgesellschaften und Verbände ermöglichen den Ärzten, Wissenschaftlern und Personal von Rettungsdiensten und Notaufnahmen einen interdisziplinären Zugang zu aktuellen Themen und Ergebnissen aus der Forschung, bieten Diskussionen und Kontakte sowie Fortbildungsinhalte. Durch die Beteiligung von Politikern und Kostenträgern werden Diskussionen über eine zielgerichtete und patientenorientierte Notfallmedizin ermöglicht.

Hauptthemen:
– Symptome – interdisziplinär
– Spezielle Notfallmedizin
– Pro/Con mit Voting-System
– Arzt – Patient – Gesellschaft

Mit verschiedenen Formaten wird das Spektrum der Notfallmedizin abgebildet, von der Pro/Con-Debatte zum Vortrag, vom Abstract/Poster zum Praxis-Workshop.

Das detaillierte Kongressprogramm kann über die Homepage eingesehen werden.

Organisation und Anmeldung: MCN Medizinische Congressorganisation Nürnberg AG, Neuwieder Straße 9, 90411 Nürnberg, Telefon 0911/3931640, Fax 0911/3931666, www.dink2010.de, dink@mxnag.info.

10. Triage-Kurs der DGKM e.V. – „Triage im Katastrophenfall“

Juli 13, 2009

 

Die Durchführung der Triage stellt den elementaren Kern der logistischen Herausforderung für jedes Krankhaus dar. Dem verantwortlichen Arzt wird neben hoher Sachkompetenz und psychischer Belastbarkeit auch eine Entscheidungsfindung im Minutentakt abverlangt.

Der von der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin (DGKM) e.V. in Radeberg angebotene Triage-Kurs soll neben kurzen theoretischen Einführungsvorträgen insbesondere praxisorientiert – anhand von klinisch-praktischen Übungskursen mit Verletztendarstellern an verschiedenen Plätzen der Rettungskette – allen in Notaufnahmen und Rettungsstellen tätigen Ärzten die Möglichkeit geben, eigene Vorgehensweisen zu überdenken, Sichtungsalgorithmen zu vertiefen und sich mit Fachkollegen auszutauschen.
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1. Mainzer Traumatage

Juli 10, 2009

 

Die 1. Mainzer Traumatage sollen dem Teilnehmer sowohl die medizinischen Aspekte der aktuellen Traumaversorgung, als auch die moderne technische Unfallhilfe vermitteln.
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Untersuchungstechnik und Patienteneinschätzung

Juni 11, 2009

 

Die Untersuchung und Einschätzung von Patienten ist eine wichtige Grundlage für die präklinische Versorgung. Bei kritischen Patienten ist Zeit hierbei ein entscheidender Faktor.
Es gilt schnell das Problem herauszufinden, das den Patienten am meisten bedroht. Um hier professionell vorzugehen, ist ein organisierter Ansatz unabdingbar.
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Intoxikationen präklinisch sicher beherrschen

Juni 11, 2009

 

Vergiftungen sind für viele von uns böhmische Dörfer“. Die Zahl möglicher Vergiftungen scheint hinsichtlich deren Vielfalt kaum zu beherrschbar zu sein. Dennoch ist die Intoxikation ein nicht seltener Notfalleinsatz und fordert in der Regel das ganze Team.

Dieser Lehrgang soll Lösungsansätze aufzeigen, den Vergiftungsnotfall sicher zu beherrschen, unabhängig von der tatsächlich vorliegenden speziellen Vergiftung. Sie lernen an der zweitägigen Veranstaltung das universelle Versorgungskonzept PHILS kennen. Darüber hinaus lernen Sie die wichtigsten speziellen Intoxikationen kennen und mittels des PHILS Konzepts sicher zu beherrschen.

Geplante Seminarthemen:
– Grundlagen der Toxikologie
– Patienteneinschätzung und diagnostisches Vorgehen
– Das PHILS-Konzept – Prähospitale Versorgungsstrategie bei Intoxikationen
– Vergiftungssyndrome und Symptomkomplexe
– Dekontamination
– Praktisches Training in Kleingruppen
– Workshops – Spezielle Vergiftungen (Drogen, Gase, Medikamente, Naturgifte, Chemikalien)
– Weiterbehandlung in der Klinik
– Praktisches Szenariotraining
– Leistungsüberprüfung

Lehrgangsort: Fürth/Bayern – Tagungshaus des Frauenwerks in Stein
Anmeldeschluss: 20. Juni 2009, anmeldung@agnf.org oder per Telefax.

Der Kurs richtet sich an Ärzte und Rettungsassistenten.

Die Teilnahmegebühr beträgt 125 Euro. Mitglieder der AGNF zahlen 95 Euro. Die Fortbildung ist durch die Bayerische Landesärztekammer anerkannt und wird mit 20 Fortbildungspunkten vergütet.

Informationen: agnf, Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth e.V., Am Alten Sportplatz 5, 90587 Veitsbronn, Telefon 0911/97794969,  Fax 0911/9757949, info@agnf.org, www.agnf.org.

Olympus Trainingszentrum eröffnet

September 23, 2008

(Eröffnung OMTC: v.l.n.r.: Heinz Jacqui (Executive Managing Director Olympus Winter & Ibe GmbH), Masataka Suzuki (Executive Managing Director Olympus Europa Holding GmbH), Michael C Woodford (Executive Managing Director und Chairman of the Board Olympus Europa Holding GmbH), Seisuke Narumiya (Generalkonsul Japans in Hamburg), Senator Dr. Michael Freytag, Präses der Finanzbehörde, Dr. h.c. Hans-Joachim Winter (Olympus Europa Holding GmbH), Foto: Olympus)

Eröffnung OMTC: v.l.n.r.: Heinz Jacqui (Executive Managing Director Olympus Winter & Ibe GmbH), Masataka Suzuki (Executive Managing Director Olympus Europa Holding GmbH), Michael C Woodford (Executive Managing Director und Chairman of the Board Olympus Europa Holding GmbH), Seisuke Narumiya (Generalkonsul Japans in Hamburg), Senator Dr. Michael Freytag, Präses der Finanzbehörde, Dr. h.c. Hans-Joachim Winter (Olympus Europa Holding GmbH), Foto: Olympus

Hamburg (press1) – Die Olympus Europa Holding GmbH eröffnet in Hamburg mit dem Olympus Medical Training Centre (OMTC) das weltweit modernste Trainingszentrum für die internationale Aus- und Weiterbildung von Medizinern. mehr lesen…

TV-Tipp (DW-tv): Ärzte in Aktion – Junge Mediziner zwischen Party-Alarm und Einsatzstress

September 16, 2008

Dr. Elisabeth H. und Dr. Ulrich H. haben zwei Dinge gemeinsam: Ein abgeschlossenes Medizinstudium und ihre Leidenschaft für die Wies’n, das Münchner Oktoberfest. Doch unterschiedlicher könnte ihr Job nicht sein: Dr. Elisabeth H. ist seit sieben Jahren Bedienung im Bierzelt, Dr. Ulrich H. verarztet zeitgleich Besucher aus aller Welt – von der gewöhnlichen ‚Alkoholleiche‘ bis zum lebensbedrohlichen Schädelbasisbruch. Aus dem Leben zweier junger Ärzte, die auch außerhalb von OP-Saal und Praxis immer im Dienst sind.

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