Alkoholkonsum

Jugendliche: keine Trendwende beim Rauschtrinken

April 18, 2014

Berlin (BZgA) – Die Ergebnisse zum Alkoholsurvey 2012 der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigen, dass sich etwa 17 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren mindestens einmal im Monat in einen Rausch trinken. Bei den 18- bis 25-Jährigen sind es sogar 44 Prozent. Damit ist beim Rauschtrinken im Vergleich zur Erhebung in 2010 (18 Prozent/ 42 Prozent) keine Trendwende sichtbar. Positiv ist festzustellen, dass immer mehr 12- bis 17-Jährige vollständig auf Alkohol verzichten. 30 Prozent geben an, noch nie in ihrem Leben Alkohol getrunken zu haben. Vor zehn Jahren waren es lediglich 13 Prozent. mehr lesen…

Viel Alkohol beim Jan Delay Konzert

Juli 27, 2010

Husum (ots) – Etwa 43.000 Besucher waren von Samstag auf Sonntag am Strand von St. Peter Ording und besuchten das Jan Delay Konzert. Es mussten so viele angetrunkene Jugendliche ins Krankenhaus, dass Verstärkung aus den Nachbarkreisen gerufen werden musste.

Die Polizei war alarmiert: Trotz der gemeinsam mit den Mitarbeitern des Jugendamtes durchgeführten Jugendschutzkontrollen wurde eine hohe Anzahl an betrunkenen Jugendlichen und Heranwachsenden registriert, die teilweise besinnungslos aufgefunden wurden.

Hierdurch war der Rettungsdienst teilweise in erheblichem Umfang mit den stark betrunkenen Jugendlichen beschäftigt. Da die umliegenden Kliniken bereits kurz nach Mitternacht hoch frequentiert waren, mussten Rettungsdienst-Kräfte aus Nordfriesland und Dithmarschen nachalarmiert werden, um Patienten auch in weiter entfernte Kliniken zu transportieren.

Dennoch ziehen Polizei und Rettungsdienst ein positives Fazit: „Auch bei der hohen Anzahl an Teilnehmern hatten wir die Lage immer im Griff“, so der Einsatzleiter Polizeihauptkommissar Frank Dittelbach.

Steigende Zahl betrunkener Jugendlicher

November 20, 2008

Berlin (rd.de) – Die Zahl der Krankenhausaufenthalte von zehn- bis 20-jährigen Patienten mit der Diagnose „Akute Alkoholintoxikation“ ist dramatisch gestiegen. Waren es im Jahr 2000 noch 12.035 stationäre Aufnahmen aus diesem Grund, registrierte man im Jahr 2006 bereits 19.500. Jetzt fordert die Polizei in Berlin, die Eltern für die entstehenden Kosten heranzuziehen. mehr lesen…