Mobile Identifikation mittels RFID


Oberhaching (pm) – RFID steht für „radio-frequency identification“ und bedeutet so viel wie die Identifizierung von Gegenständen oder Personen mit Hilfe elektromagnetischer Wellen. Die Firmen Texxmo und Smart-Tec statten Rettungsdienste und Feuerwehren mit Tablet-PCs und RFID-Datenträgern aus, sodass sämtliche Gerätschaften, Einsatzkleidung und auch Verbrauchsmaterialien mittels RFID inventarisiert, automatisiert verwaltet und gewartet werden können.

Die mobilen Geräte von Texxmo sind u.a. für den Einsatz in Rettungswagen sowie Notarzt- und Feuerwehrfahrzeugen geeignet. In Ergänzung zum RFID-Reader ermöglichen die Geräte den Einsatzkräften zusätzliche Funktion wie Navigation oder Zugriff auf verschiedene Informationsdatenbanken.

Die Grundlage stellt die Identifikation der Mitarbeiter, Einsatzfahrzeuge und der Gerätschaften mit Hilfe der RFID-Technologie dar. Die Identifikation der Mitarbeiter bzw. Einsatzkräfte kann mit RFID-Mitarbeiterausweisen oder Smart-Keys erfolgen. Fahrzeuge und Gerätschaften werden mit robusten RFID-Datenträgern versehen. Hierbei dient der Tablet-PC als vollwertige RFID-Leseeinheit.

In einer zentralen Datenbank werden alle Objekte, die mit RFID-Datenträgern gekennzeichnet sind, hinterlegt. Durch Synchronisation mittels LAN, WLAN oder 3G können so die gesammelten Daten mit der Datenbank abgeglichen und später nachverfolgt werden. Es ist jederzeit gewährleistet, dass der aktuelle Stand aller Informationen zur Verfügung steht und keine Daten verlorengehen.

Zu Beginn des Arbeitstags meldet sich die Einsatzkraft mittels des Tablet-PCs an und überprüft die Einsatzbereitschaft des Fahrzeuges sowie der Gerätschaften. Anschließend können alle notwendigen Vorgänge durch Einlesen der RFID-Datenträger durchgeführt werden. Dies wird automatisiert dokumentiert und abgeglichen. Die Wartung und Überprüfung von allen Rettungsgeräten wird automatisch papierlos dokumentiert und die Fehleranfälligkeit reduziert.

Automatisch werden mit diesem Vorgang auch alle anderen Ausrüstungsgegenstände zurückgebucht sowie Bestände von Verbrauchsmaterial geprüft und gegebenenfalls Nachbestellungen ausgelöst.

(Foto: Smart-Tec)

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