DRF Luftrettung bestellt 25 Eurocopter 145 T2


Thomas Hein, Vertriebsleiter Europa Eurocopter, Wolfgang Buchner, Vertriebsleiter Zentraleuropa Eurocopter, Steffen Lutz, Vorstand DRF Luftrettung, Dr. Wolfgang Schoder, Mitglied des Vorstands Eurocopter und Dr. Hans Jörg Eyrich, Vorstand DRF Luftrettung, bei der Vertragsunterzeichnung am 14. November 2011 in Filderstadt. (Foto: DRF Luftrettung)

Filderstadt (pm) – Eurocopter und die DRF Luftrettung haben einen Kaufvertrag über 25 Hubschrauber der neuesten Generation – der EC145 T2 – unterzeichnet. Mit dem Kauf der Maschinen wird die DRF Luftrettung innerhalb ihrer rot-weißen Hubschrauberflotte sukzessive ihre bestehende BK117 austauschen.

Im Zeitfenster von Dezember 2013 bis Ende 2015 werden die ersten fünf Maschinen durch die DRF Luftrettung zum Einsatz im 24h-Luftrettungsdienst in Betrieb genommen. Die 20 weiteren Hubschrauber des Auftrags sollen gestaffelt bis ins Jahr 2022 ausgeliefert werden. Die mit modernster Medizintechnik ausgestatteten Maschinen werden zur schnellen Notfallrettung und zum Transport intensivpflichtiger Patienten zwischen Kliniken eingesetzt.

Die EC 145 T2 kombiniert das technologische Know-how des bewährten Hubschraubermusters BK117 sowie der EC 145 mit neuen und innovativen Entwicklungen. Ein entscheidendes Merkmal ist die deutlich gesteigerte Leistungsfähigkeit, speziell im einmotorigen Betrieb. Ein neu entwickeltes Avionik-System mit 4-Axen Autopilot und eine satellitengestützte Navigation entlasten den Piloten. Auffälligste äußerliche Änderung ist der ummantelte Heckrotor (Fenestron), der schon beim Typ EC 135 zum Einsatz kommt.

„Um unsere hohen Qualitätsansprüche zu erfüllen, setzt die DRF Luftrettung seit vielen Jahren Maßstäbe in den Bereichen Flugbetrieb, Technik und Medizin. Dabei stehen Sicherheit und Effizienz an oberster Stelle, so dass Investitionen in die Weiterentwicklung unserer Hubschrauberflotte unumgänglich sind“, erklärt Dr. Hans Jörg Eyrich, Vorstand der DRF Luftrettung. „Die EC145 T2 ist durch ihre Leistungsstärke und den Fenestron für den Einsatz in der Luftrettung hervorragend geeignet. Gerade bei nächtlichen Rettungseinsätzen bietet der ummantelte Heckrotor einen zusätzlichen Sicherheitsaspekt. Schon durch die Einführung von Nachtsichtbrillen als bundesweit einzige Luftrettungsorganisation haben wir 2008 einen wichtigen Schritt zur Weiterentwicklung der Luftrettung bei Nacht geleistet. Nach München und Regensburg werden wir in Kürze auch von Berlin aus mit Night Vision Goggles zu nächtlichen Notfalleinsätzen fliegen. Mit dem Einsatz der EC145 T2 werden wir uns in unserem 24-Stunden-Flugbetrieb auf einen Hubschrauber verlassen können, der für die vielseitigen Anforderungen der modernen Luftrettung optimal geeignet ist“, so der Vorstand der DRF Luftrettung.

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