München: Rettungsdienstanbieter erhöht Leistungen


Pressefotos-MKT_580München (rd_de) – Der „Münchener Krankentransport- und Rettungsdienst“ (MKT) erhöht die Rettungsdienstleistungen drei seiner Rettungswachen.

Wie das Unternehmen am Donnerstag (22.09.2016) bekannt gab, ist der private Anbieter MKT seit August 2016 länger und mit mehr Fahrzeugen im Münchener Norden unterwegs. Grund hierfür sei eine bayernweite Studie, die einen erhöhten Rettungsmittelbedarf festgestellt habe.

„Die stetig steigende Einwohnerzahl Münchens ist auch im Rettungsdienst deutlich zu spüren. Wir haben es auf Grund dessen seit Jahren mit steigenden Notfallzahlen zu tun. Das erfordert in der Konsequenz mehr Personal, längere Schichtzeiten und mehr Rettungswagen“, teilte Christoph Schröer, stellvertretender Abteilungsleiter für den Rettungsdienst beim MKT, mit.

Zu den konkreten Veränderungen zählt die Neuanschaffung eines RTW für die Rettungswache Nord. Zudem werden die Schicht- und Fahrzeiten des am Deutschen Herzzentrum stationierten RTW und der Rettungswache Allach ausgeweitet.

(23.09.2016; Foto: MKT Krankentransport)

3 Responses to “München: Rettungsdienstanbieter erhöht Leistungen”

  1. Weinmann on September 23rd, 2016 18:36

    Wo bekomme ich die Studie?

    bayernweite Studie, die einen erhöhten Rettungsmittelbedarf

    mfg Weinmann

  2. Hanseretter on September 24th, 2016 16:17

    Kann der MKT das einfach so machen oder bedarf es der behördlichen Zustimmung oder gar Anforderung?

  3. Wilmut W. on September 28th, 2016 11:17

    Es gab eine Ausschreibung zur Erhöhung der Rettungsmittelvorhaltung vom Rettungszweckverband München (Landkreis und Stadt) als Träger des Rettungsdienstes.

    Bei der Erhöhung sind alle am öffentlichen Rettungsdienst in München teilnehmenden Organisationen und Unternehmenbeteiligt.

    Der MKT hat auch weitere Dienstzeiten und Rettungsmittel zugesprochen bekommen, genauso wie die anderen Organisationen und Firmen auch.

    Die „Neuanschaffung“ des RTW ist eine Zuteilung. Die Fahrzeuge werden in Bayern zentral beschafft und dann an die im Rettungsdienst beteiligten Organisationen und Firmen nach einem Vergabeschlüssel verteilt.
    Gehören tun sie der „Rettungsdienst Bayern gGmbH“.

    Die Studie von der gesprochen wird müsste das „TRUST“ Gutachten sein. Es wurde mittlerweile mehrmals durchgeführt und beschäftigt sich mit Einsatzzeiten und Einsatzzahlen in allen Gebieten in Bayern um so stetig auf Demografische Veränderungen reagieren zu können.

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