RSQ-ID: das Notfallarmband


Remscheid (pm) – Als „Lebensversicherung für den Notfall“ bezeichnet die Firma Bauer und Böcker ihr Silikonarmband RSQ-ID, das mit wichtigen persönlichen Daten des Trägers beschriftet wird. Im Notfall soll der Rettungsdienst so schnell Informationen über den Patienten erhalten, wenn dieser nicht ansprechbar sein sollte.

Als Anwender hat Bauer und Böcker vor allem Freizeitsportler im Blick, die zum Beispiel beim Joggen nur das Nötigste bei sich haben. Ein Armband mit allen wichtigen Daten zur Person sei da eine gute Lösung, die nicht behindere und witterungsbeständig sei, teilte das Unternehmen mit.

Das Armband besteht aus strapazierfähigem, hautfreundlichem Silikon und ist entsprechend unverwüstlich. Es lässt sich mittels Laser dauerhaft auf Vorder- und Rückseite mit Angaben wie Blutgruppe, Medikamentenhinweise oder die Telefonnummern der Angehörigen beschriften.

Erhältlich ist das Sport-Accessoire sowohl als Armband als auch Ring, der beispielsweise auf ein Uhrenarmband aufgeschoben werden kann.

Die Einsatzmöglichkeiten des RSQ-IDs seien vielfältig, so Bauer und Böcker. So könne es auch für Kinder, ältere und kranke Menschen eingesetzt werden.

(Foto: Bauer und Böcker)

3 Responses to “RSQ-ID: das Notfallarmband”

  1. Barbara Lukaschewsky on Oktober 31st, 2012 12:56

    So was gibt es schon ,(notfallketten ) . Die Blutgruppe m u ß überprüft werden und auch alle anderen Angaben sind für den RD rechtlich nicht bindend . Und wie sieht es mit Datenschutz aus ? Humbug ,ist meine Meinung .

  2. Joachim Köhler on November 11th, 2012 08:17

    Blödsinn? Notfallketten? Datenschutz? Das ist mal wirklich typisch deutsch.
    Ist es Blödsinn, eine Notfallnummer auf ein Armband zu schreiben, dass das Kind trägt? Nicht jedes Kind kann die Handynummer von Mutter oder Vater sagen – vielleicht kann es ja auch mich gar nicht sprechen. Wer trägt denn Notfallketten? Jungs? Ich lache herzlich. Und die ewige Diskussion über Datenschutz hängt mir zum Halse raus. Wir dürfen in Deutschland bald gar nichts mehr, vor lauter Datenschutz. Aber Facebook läuft weiterhin und jeder postet wann er mit wo war und was gegessen hat. Toller Datenschutz! Da dürfen wir uns nicht wundern, wenn uns andere Länder abhängen. So ein Armband KANN Leben retten oder dafür sorgen, dass Kinder wieder schnell den Eltern zugeführt werden können.
    Aber das Beste wird sein, wir verinnerlichen den Kommentar von der Schreiberin über mir und verzichten drauf. Bis das erste Kind nicht den Eltern zugeführt werden kann oder der erste Mensch wegen einer Medikamentenunverträglichkeit Schaden nimmt. Wollen Sie, Frau Lukaschewsky, dafür verantwortlich zeichnen?

  3. Nadine on November 21st, 2012 14:50

    Wie bitte?? Humbug?? Datenschutz?? Sorry, dass ich fast wiederhole, was Joachim Köhler geschrieben hat, aber ich kann es nicht fassen, dass es Menschen gibt, die so über Notfallarmbänder denken. Man tätowiert sich die Daten doch nicht für jeden ersichtlich auf die Stirn, sondern man trägt sie dezent in einem Armband! Ich werde mir eines besorgen. Bin zwar erst 33, habe aber viele medizinische Probleme (u.a. Marcumar-Therapie, Dialyse). Mein größter Alptraum ist, dass mir was passiert und die Rettungsdienste behandeln mich ERST und DANN schauen sie in meine Geldbörse und finden meinen Notfallpass. Dann ist schon am Arm mit Dialysezugang Blutdruck gemessen, ich habe literweise Infusionen intus und Medikamente bekommen, wegen denen ich einen allergischen Schock bekomme. Tolle Aussichten. Dann doch lieber die Daten in einem kleinen Armband, das bereits beim Puls-Messen auffällt, oder?

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