Qualität bei der Beschaffung beachten


Gerolstein (GSG) – Die Beschaffung von Schutz- und Einsatzkleidung für Rettungsdienste ist immer eine Investition in die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Damit sich die Investition rechnet,  ist – neben einer gut und praxisorientiert geschnittenen sowie hochwertig verarbeiteten Bekleidung –  die Wahl der Materialien entscheidend. Was das im Einzelnen heißt, erläuterte Klaus Wollwert bei einem Gespräch in der Fabrik für Schutzkleidung Geilenkothen in Gerolstein.
Der Geschäftsführer des traditionsreichen Schutzbekleidungsherstellers Geilenkothen, Klaus Wollwert, führte die Hintergründe zur Materialauswahl bei GSG in einem Expertengespräch in der Gerolsteiner Fabrik für Schutzbekleidung aus. „Ein geringerer Anschaffungspreis“, so der Tenor, „bedeutet nicht, dass ein Kleidungsstück auch günstig ist.“ Der Einsatz weltweit führender Hightech-Materialien schützt nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Budgets.

Daher verlasse man sich bei GSG zur Herstellung der Schutz- und Einsatzkleidung seit jeher auf eine Zusammenarbeit mit Zulieferern, die zu den besten auf dem Markt gehören. Neben DuPont arbeitet GSG vor allem mit Gore als Lieferant.

Gore-Tex  ist die aus expandiertem Polytetrafluorethylen bestehende, wasserundurchlässige Membran, die gleichzeitig wasserdampfdurchlässig („atmungsaktiv“) ist. Das macht die besondere Kombination aus Nässeschutz und Atmungsaktivität aus, die im Einsatz einen hohen Komfort und Schutz bietet.

„Wir verarbeiten im Bereich der Rettungsdienstbekleidung fast ausschließlich Gore-Tex-Laminat als Nässesperre- und Trevira CS als Oberware“, fasst Klaus Wollwert zusammen.

Für die Herstellung von Gore-Tex-Laminaten wird die Gore-Tex-Membrane mit Hochleistungstextilien punktuell verklebt („laminiert“), um 100 Prozent wasserdichten Schutz zu erzielen Aus solchen Laminaten gefertigte Bekleidungsteile von GSG für Rettungskräfte schützen vor den Hauptgefahren, denen Mitarbeiter von mobilen medizinischen Hilfsdiensten ausgesetzt sind. Sie bieten durch die Wahl der Materialien und die sorgfältige Konfektion eine dauerhaften Wasserdichtigkeit – auch nach 50 Aufbereitungszyklen. Die hohe Atmungsaktivität reduziert zudem den Hitzestress deutlich.

Das Geheimnis der dreilagigen Windstopper-SoftShell-Materialien liegt in der Vielseitigkeit der Windstopper-Membran, die es erlaubt, sie mit scheuerbeständigen und wasserabweisend ausgerüsteten Oberstoffen sowie warmen und weichen Innenfuttern zu kombinieren.

Bei diesen Produkten steht die absolute Winddichtigkeit in Kombination mit einer sehr hohen Atmungsaktivität im Fokus. Die weiche, aber strapazierfähige Bekleidung schaltet den Windchill-Effekt aus.

Reflexite- und 3M-Produkte schaffen die nötige Sicherheit bei Dunkelheit oder schlechten Lichtverhältnissen. Besonders Reflexite gelte als Erfinder der Mikroprismentechnologie nach wie vor als Technologieführer in Sachen Retroreflexion, betonte Klaus Wollwert die Bedeutung des Lieferanten.
Grundsätzlich gelte, so Wollwert, dass Qualität und Investitionssicherheit bei der Beschaffung unbedingt beachtet werden müssen.

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