Puls-CO-Oximeter bei der Berliner Feuerwehr


Berlin (BF) – Durch die Einführung der neuen Messgeräte, kann die Berliner Feuerwehr bereits an der Einsatzstelle eine Rauchgasvergiftung nachweisen und eine entsprechende Versorgung einleiten.

Im laufenden Jahr gab es bereits über 440 verletzte Personen infolge von Rauchgasvergiftungen.  Die bisher verwendeten Pulsoximeter können diesen Aspekt (CO-Gehalt im Blut) nicht messen wodurch eine Rauchgasvergiftung an der Einsatzstelle nicht nachgewiesen werden kann. Die neuen Messgeräte (Puls-CO-Oximeter) werden auf den Einsatzleitwagen mit geführt, welche bei entsprechenden Einsatzlagen automatisch alarmiert werden.

Die Berliner Feuerwehr hat in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Frankfurt (Oder), dem Brandverletztenzentrum im UKB und dem Klinikum am Friedrichshain eine multizentrische Studie zum Thema Rauchgasvergiftung durchgeführt. Im Rahmen dieser Studie wurden Patienten mit Rauchgasvergiftung unter besonderen Kriterien untersucht.
Die Studienergebnisse flossen in die neuentwickelten Puls-CO-Oximeter ein, welche nicht nur den O2-Gehalt im Blut messen, sondern zusätzlich den CO-Gehalt.

Die 10 neuen Puls-CO-Oximeter wurden durch Initiative der Rettungsdienstschule und dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst der Berliner Feuerwehr mit Fördermitteln der Elisabeth-Schubert-Zink-Stiftung beschafft.

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