Neues Transportinkubator-System von Dräger


Lübeck (pm) – Der Globe-Trotter GT5400 von Dräger bietet eine komplette Versorgung von Neonaten und Neugeborenen während des Inter- und Intrahospitaltransports.

Zentrale Funktionen wie Thermoregulation, Beatmung, Infusionstechnik und Echtzeit-Monitoring sind auf einem modularen Rahmen vereint. Statt separate Lösungen für unterschiedliche Transportwege vorhalten zu müssen, können Kliniken sowie Rettungsdienste mit dem GT5400 nun ein Transportinkubator-System universell einsetzen. Ob für das Fahrgestell eines Babynotarztwagens, die Befestigungsvorrichtung eines Rettungshubschraubers oder eines Flugzeugs: Der GT5400 könne den jeweiligen Anforderungen individuell angepasst werden, teilte Dräger mit.

„Wir freuen uns, Kliniken und Dienstleistern im Rettungsdienst und Krankentransport eine universelle Frühchenstation auf Rädern für Neugeborenen- und Frühchentransporte anbieten zu können“, so Philip Möhring, Leiter des Produktmanagement Thermoregulation bei Dräger. Der GT5400 ist getestet und nach international gültigen Standards für den Boden- und Lufttransport zertifiziert worden.

Herzstück des Systems ist der TI500 Inkubator von Dräger. Darüber hinaus ist das Transportinkubator-System standardmäßig mit einem Beatmungsgerät ausgestattet. Krankenhäuser oder Rettungsdienste können das System zusätzlich mit einem Vitaldaten-Monitor, aktiver Befeuchtung und einem Regalsystem kombinieren. Es kann bis zu vier Spritzenpumpen aufnehmen, die einzeln mechanisch verriegelbar sind. Der GT5400 bietet außerdem Platz für klinikeigenes Geräteequipment.

Ergonomische Unterstützung

Um alle wichtigen Funktionen und den jungen Patienten ständig im Blick zu haben, ist zum Beispiel der Füllstand der Atemgas-, Sauerstoff- und Stickstoffflaschen des GT5400 über ein eigenes Display leicht ablesbar. Unter dem Transportinkubator sind bis zu vier mitgeführte Gasflaschen auf Halterwagen befestigt. Dies erleichtert es dem Team, sie einfacher auszuwechseln. Durch das ergonomische Konzept des GT5400 kann das Personal zusätzlich alle Bedienelemente direkt erreichen.

(Foto: Dräger)

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