Kooperationsprojekt im Arbeitsschutz


Hamburg/Wilhelmshaven/Halle (pm) – Der DRK Kreisverband Naumburg-Nebra e.V. hat als eintausendstes Unternehmen das BGW-Präventionsangebot qu.int.as umgesetzt.

In knapp einem Jahr hat das gemeinnützige Dienstleistungsunternehmen sein ISO-basiertes QM-System etabliert und gleichzeitig den Arbeitsschutz integriert. Wichtige Veränderungen zeigen sich vor allem in einer klaren Kommunikation, einer höheren Fachkompetenz der Beschäftigten, transparenten und verbindlichen Prozessen sowie einer systematischen betrieblichen Gesundheitsförderung.

Die qu.int.as-Zertifizierung des Naumburger Kreisverbandes ist sichtbares Ergebnis einer erfolgreichen Kooperation zwischen der Unfallkasse des Bundes (UK-Bund), der BGW und dem DRK. „Knapper werdende Finanzmittel und veränderte Rahmenbedingungen erfordern die Auseinandersetzung mit unseren Leistungen“, begründet Rainer Kleibs, Landesgeschäftsführer des DRK Sachsen-Anhalt, sein Projektengagement. „Ziel ist, deren Erbringung zu optimieren und gleichzeitig ein hohes Versorgungs- und Qualitätsniveau zu erhalten. Dabei kommt dem Arbeitsschutz eine herausragende Bedeutung zu“, erläutert Kleibs die strategische Entscheidung. „Bei Dienstleistungen für und an Menschen kommt es entscheidend darauf an, die Gesundheit zu schützen und zu fördern“, so der Landesgeschäftsführer.

Bereits zum zweiten Mal kooperieren zwei Unfallversicherungsträger aus dem gewerblichen und öffentlichen Bereich, um das von der BGW entwickelte Präventionsangebot qu.int.as einem erweiterten Versichertenkreis zu erschließen. Partner der Kooperation sind die BGW, UK-Bund und das DRK. Ziel ist es, den Gedanken des integrierten Arbeitsschutzes trägerübergreifend in die versicherten Betriebe zu tragen. Besonders interessant ist dies für Unternehmen, die mit ihren Betriebsteilen unterschiedlichen Unfallversicherungsträgern angehören. So ermöglicht die Kooperation, dass Unternehmen auch in den bei der Unfallkasse des Bundes pflichtversicherten Betriebsteilen ein qu.int.as-System aufbauen und zertifizieren lassen können.

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