Infrarot-Kameramodule für Feuerwehr und Rettungsdienst


(Foto: Jenoptik)Jena (pm) – Zur diesjährigen Interschutz präsentieren Dräger, Lübeck, und Jenoptik, Jena, mit den Wärmebildkameras UCF 6000 und UCF 7000 die ersten Produkte, die beide Unternehmen im Rahmen eines Kooperationsvertrages gemeinsam entwickelt haben.

Die Wärmebildkameras basieren auf einem neuartigen Infrarot-Kameramodul von Jenoptik. Grundlage der partnerschaftlichen Zusammenarbeit ist ein langfristig angelegter Kooperationsvertrag zwischen Dräger und Jenoptik für die Entwicklung von Wärmebildkameras, insbesondere für den Einsatz bei Feuerwehren und Rettungskräften. Das neue Infrarot-Kameramodul geht nach zweijähriger gemeinsamer Entwicklungszeit in Jena bei Jenoptik in Serienfertigung. Die Endfertigung der Wärmebildkameras erfolgt bei Dräger in Lübeck.

„Mit Jenoptik haben wir einen Partner gewonnen, der unser Entwicklungs-Knowhow mit besonderen Kenntnissen auf dem Gebiet der Infrarottechnologie ergänzt und Maßstäbe setzt“, so Dr. Bernd Spellenberg, Portfoliomanager für Wärmebildkameras bei Dräger.

Jenoptik ist im Systemgeschäft mit Thermografiekameras und Wärmebildgeräten für Anwendungen in der Industrie, in den Bereichen Defense und Security sowie Forschung und Entwicklung aktiv. „Durch die strategische Kooperation mit Dräger erschließen wir uns neue OEM Absatzmärkte für unsere bewährte Infrarottechnologie im wichtigen Markt der Feuerwehren und Rettungs- sowie Hilfsorganisationen“, so Dr. Frank Reichel, Leiter des Geschäftsbereiches Sensorik.

Mit Hilfe der neuen Wärmebildkameras lassen sich die unterschiedlichen Herausforderungen der Einsatzkräfte, wie beispielsweise eine genaue Lagebeurteilung bei einem Großbrand oder auch das Suchen und Auffinden von verletzten Personen, optimal bewältigen. Beide Kameras erzeugen Bilder von Objekten oder Körpern, deren Wärmestrahlung für das menschliche Auge unsichtbar ist. Dabei bilden sie den Temperaturbereich von – 40°C bis 1000°C ab.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?