Hoverboard verspricht schonenden Transport


Foto: HoverboardHalle (pr) – Jeder, der selbst schon einmal mit einer Fraktur oder Wirbelsäulenverletzung im Rettungswagen transportiert wurde, weiß, wie schmerzhaft das sein kann.

Neben den natürlichen Kräften, die durch Fahrzeugbewegungen auf den Körper des Patienten einwirken, muss er vielfach auch noch die Schläge der Fahrbahn ertragen. Für das Gesamtbefinden des Betroffenen ist das nicht von Vorteil. Deshalb bietet die Firma Gerhard Maier aus Halle in Tirol (Österreich) das so genannte „Hoverboard“ an.

Dank seiner Luftfederung bietet diese Tragenauflage die Möglichkeit, Patienten vor unnötigen zusätzlichen Schmerzen beim Transport zu schützen. Je nach Fahrbahnzustand würden Stöße um 50 bis 80 Prozent reduziert, informiert das österreichische Unternehmen. Ein deutliches Plus in Sachen Komfort, das nicht zu Lasten des Rettungsfachpersonals geht. Der Be- und Entladevorgang erfolgt genauso wie bei ungefederten Systemen und ist daher mit keinem zusätzlichen (Kraft-)Aufwand verbunden. Sobald die Ladeklappe hochgeklappt wird, hebt sich das „Hoverboard“ automatisch sanft an und stellt sich von allein auf das Gewicht des Patienten ein. Beim Öffnen der Ladeklappe senkt sich das „Hoverboard“ ebenso sanft wieder ab.

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