Frankfurt setzt auf Masimos Rad-57


Foto: MasimoFrankfurt/Main (ots) – Der Rettungsdienst in Frankfurt am Main wird alle Rettungsfahrzeuge der Stadt mit Puls-CO-Oxymetern vom Typ Masimo Rad-57 ausstatten.

Wie die Firma Massimo mitteilte, sei Frankfurt die erste Stadt in Deutschland, die die Verwendung von Masimos Rad-57 zum CO-Screening vorschreibe. Über 30 Rad-57 Puls-CO-Oxymeter zur nicht-invasiven Messung des CO-Gehalts im Blut wurden angeschafft, um die Gesundheit sowohl der Patienten als auch der Feuerwehrleute nach einem Einsatz vor den Gefahren einer Kohlenmonoxid-Vergiftung zu schützen.

Kohlenstoffmonoxid – ein geruch- und farbloses giftiges Gas, das weder mit blossem Auge noch durch den Geschmackssinn oder den Geruchssinn erkennbar ist – gilt weltweit als Hauptursache für Verletzungen und Todesfälle, die durch Vergiftung ausgelöst werden. Auch als der „stille Killer“ bekannt, kann Kohlenmonoxid eine Person töten, ohne dass diese sich über ihren Vergiftungszustand bewusst ist.

Dr. Leo Latasch, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes Frankfurt am Main, erklärte: „Mit Rad-57 müssen unsere Rettungssanitäter nur den nicht-invasiven Fingersensor am Patienten anbringen und auf einen Knopf drücken. Kohlenstoffmonoxid-Gehalt und Sauerstoffsättigung des Blutes sowie Puls werden innerhalb von wenigen Sekunden unmittelbar vor Ort angezeigt, ohne dass dabei ein einziger Tropfen Blut abgenommen werden muss.“

Der Gründer und CEO von Masimo, Joe Kiani, bemerkte: „Die Entscheidung, alle Rettungsfahrzeuge der Stadt mit dem Masimo Rad-57 auszustatten, stellt das große Engagement der Stadt Frankfurt für den Schutz ihrer Einwohner sowie des Einsatzpersonals vor den verheerenden kurz- und langfristigen Folgen von Kohlenstoffmonoxidvergiftungen unter Beweis.“

One Response to “Frankfurt setzt auf Masimos Rad-57”

  1. HHofmann on August 30th, 2010 13:51

    Prima Maßnahme !

    Der Firma Massimo sei allerdings mitgeteilt, dass die Stadt Bielefeld ihre NEF bzw. den RTH CH 13 bereits im März mit vier RAD 57 ausgestattet hat. Drei der Geräte sind eine Spende des Fördervereines Notafllmedizin Bielefeld e. V.

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