Erweiterter Probebetrieb des Digitalfunks im Raum Trier


Trier (pm) – Der Aufbau des Digitalfunknetzes für die Rettungs- und Sicherheitskräfte in Rheinland- Pfalz geht in die entscheidende Phase. In mehreren Landkreisen geht der Digitalfunk jetzt in den ertweiterten Probebetrieb.

In den Landkreisen Bernkastel-Wittlich, Birkenfeld, Eifelkreis Bitburg-Prüm, Cochem-Zell, Trier-Saarburg, Vulkaneifel und dem Stadtkreis Trier, sind nach gut vier Jahren intensiver Arbeit die Voraussetzungen geschaffen, die Phase des „erweiterten Probebetriebs“ (EPB) zu starten und so erstmals in Rheinland-Pfalz die neue, zukunftsweisende Digitalfunktechnik bei den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) für den taktischen Betrieb freizugeben.

„Ich freue mich, das Startsignal für den erweiterten Probebetrieb geben zu dürfen“, sagte Innenminister Roger Lewentz. Ziel sei es, durch intensive Tests eine technische Stabilität des Digitalfunknetzes nachzuweisen, betrieblich-organisatorische Voraussetzungen und Anforderungen abzustimmen und diese schrittweise einzuführen. Schwachstellen sollen gezielt gesucht und eventuelle Lücken und Mängel erkannt und beseitigt werden.

Am Rande des Rheinland-Pfalz-Tages in Prüm übergab Lewentz den Spitzenvertretern der drei größten „Blaulichtorganisationen“, der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, drei digitale Handfunkgeräte.

Der auf sechs Monate angelegte Probebetrieb gewährleistet im Gegensatz zum anschließenden Wirkbetrieb keine ständige Verfügbarkeit des Netzes und aller Dienste. Vielmehr soll die Funktionstüchtigkeit des Netzes und das Zusammenspiel aller Komponenten unter Praxisbedingungen getestet werden. Die Erkenntnisse dieser Phase fließen in die Optimierung des Netzes ein.

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