DRK-Hausnotruf erhält CO-Warner


Landau (DRK) – Vor einigen Tagen erhielt das Hausnotruf-Team des DRK Landau ein Kohlenstoffmonoxid-Messgerät geschenkt.

Steffen Herr von der Firma MSA Auer überreichte dem DRK ein Exemplar des AltairPRO. Somit ist nicht nur die Sicherheit der ehrenamtlichen DRK Helfer deutlich erhöht, auch die Patienten profitieren davon.

„Viele Kohlenmonoxid-Vergiftungen werden nicht gleich erkannt, da sie häufig keine spezifischen Symptome zeigen, sondern nur allgemeine Krankheitssymptome“, erklärt Peter Wollny, stellvertretender Vorsitzender des DRK-Kreisverbands und selbst aktiver Notarzt. So könnten Patienten mit Vergiftungssymptomen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit direkt einer Therapie zugeführt werden.

„Kohlenmonoxid ist ein geruch- und farbloses Gas, welches hauptsächlich bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Aber auch Fehlfunktionen technischer Hausinstallationen können zu erhöhten Konzentrationen führen“, erläutert Steffen Herr von der Firma MSA Auer. Er ist in seiner Freizeit ehrenamtlich bei der Feuerwehr Landau aktiv.

Gerade wenn die Helfer in unbekannte Wohnungen kommen, kann ein solches Gerät Leben retten. Hauptsächlich ältere Menschen heizen noch mit veralteten Öfen, sodass hier eine Gefahr des Kohlenmonoxidaustritts besteht. Diese Gefahr sei nun mit dem Messgerät der Firma MSA Auer gebannt, teilte das DRK Landau mit. Der Sensor soll am Notfallrucksack des Hausnotrufteams angebracht werden, sodass er immer dabei ist.

(Foto: DRK Landau)

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