DRF rüstet auf Digitalfunk um


Filderstadt (rd.de) – Wie im Fördermagazin „Luftrettung“ der DRF nachzulesen ist, rüstet die DRF seine Hubschrauberflotte für den BOS-Digitalfunk um.

Für die Hubschrauber-Kommunikationslösung arbeitet die DRF eng mit anderen Luftrettungsbetreibern zusammen, um eine passende Lösung für die Bedürfnisse an Bord der Luftfahrzeuge zu entwickeln. Demnach wird es künftig nur noch ein zentrales Bedienteil geben, das bis zu vier Funkgeräte steuern kann. Damit kann die DRF sowohl im digitalen, wie in herkömmlichen analogen BOS-Funk mitmischen.

Die Umrüstung wird im Rahmen der 600-Stunden-Kontrolle in der Werft in Rheinmünster erfolgen. Die DRF beziffert die Umrüstungskosten auf rund 25.000 Euro pro Hubschrauber. Insgesamt rechnet die DRF damit, dass die Flotte in rund zwei Jahren komplett auf den Digitalfunk umgestellt sein wird.

Bei der ARA-Luftrettung in Österreich sind bereits zwei Maschinen mit dem neuen Digitalfunksystem ausgerüstet, die ab 2011 im Einsatz sein werden. Bei der ARA funkt man ohnehin bereits seit 2006 digital. Die Besatzungen loben dabei die klare Sprachqualität. Als weiterer Vorteil wird angeführt, dass die DRF künftig problemlos mit Hubschraubern in Kontakt treten kann, selbst wenn diese weit außerhalb des Reichweite der Heimatleitstelle unterwegs sind.

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