Brennstoffzellen als Notstromversorgung


Enak Ferlemann (BMVBS), Polizeipräsident Dr. Christian Grahl und Innenminister Uwe Schünemann (Foto:Landesbereitschaftspolizei Hannover)  Hannover (rd.de/ots) – Niedersachsen erhielt einen Förderbescheid über 176.000 Euro, um mit innovativer Brennstoffzellentechnik die Notstromversorgung für den Digitalfunk sicherzustellen.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) fördert das niedersächsische Projekt aus Mitteln des Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP).

„Als erstes Bundesland setzt Niedersachsen auf die Brennstoffzellentechnologie im digitalen Behördenfunk von Polizei, Feuerwehr, Rettungs- und Hilfsdiensten. Brennstoffzellen sind effizient und sauber. Die Bundesregierung ist der Auffassung, dass diese Technologie auch im Bereich der kritischen Stromversorgung dazu beitragen kann, klimaschädliches CO2 einzusparen“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann.

Die umweltschonenden Systeme der alternativen Energieerzeugung werden an ausgewählten Basisstationen, die aufgrund von witterungsbedingten Ausnahmesituationen (Schnee, Hochwasser oder Sturmschäden) nur schwer erreichbar sind, länger anhaltende Stromausfälle überbrücken und somit für die Betriebssicherheit im aktuell errichteten Funknetz sorgen. Die Technik ermöglicht Stromausfälle bis zu 72 Stunden zu überbrücken.

Die erste Funkbasisstationen, die mit dem neuen Überbrückungssystem ausgestattet wird, befindet sich am Stadersand (Elbe) in der Polizeidirektion Lüneburg. 2012 soll eine zweite Station in Rinteln an der Weser (Polizeidirektion Göttingen) folgen.

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