Björn Steiger Stiftung benötigt keine Landesbürgschaft mehr


Winnenden (pm) – Eine von der Björn Steiger Stiftung (BSS) beantragte Landesbürgschaft über 1,5 Millionen Euro des Landes Baden-Württemberg wird nicht benötigt. Die Stiftung kann die Finanzierung der Unterhaltskosten von Notruftelefonen im Land selbst sichern.

Zur Finanzierung der Betriebskosten von Notruftelefonen hatte das Land Baden-Württemberg im Herbst 2010 eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 1,5 Millionen Euro bewilligt. Nachdem die Stiftung mit dem Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren im Dezember 2010 gemeinschaftlich eine Regelung zur mittelfristigen Reduzierung von Notruftelefonen erarbeitet hatte, wird die Bürgschaft nicht mehr benötigt. Die Planungen sehen vor, dass in den kommenden zwei Jahren die Notruftelefone (NRT) in denjenigen Gebieten abgebaut werden, die über eine gute Mobilfunknetzanbindung verfügen.

„Diese Lösung trägt sowohl den Fragen der Notfallrettung als auch betriebswirtschaftlichen Erfordernissen angemessen Rechnung. Aufgrund der allgemeinen Mobilfunkverbreitung ist auch mit der geringeren Anzahl von Notrufsäulen weiterhin eine flächendeckende Notfallalarmierung sichergestellt“, so Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung. „Andere Bundesländer wie beispielsweise Bayern oder Nordrhein-Westfalen haben mit Blick auf die weit verbreitete Nutzung von Mobiltelefonen für Notrufe schon vor geraumer Zeit die in Landesbesitz befindlichen Notruftelefone in ländlichen Gegenden abgebaut.“

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