„Ärzte an Bord“: Austrian schließt sich Lufthansa an


Wien (pm) – Die Austrian Airlines Group wird sich dem Programm „Ärzte an Bord“ der Lufthansa-Gruppe anschließen.

Ärzte können sich ab sofort kostenlos registrieren lassen und erhalten für den ersten Flug 5000 Prämienmeilen und ein Taschenbuch über Flugmedizin.

Die Fluglinien möchten damit die Notfallversorgung an Bord verbessern. Den 800 Ärzten des mit Jahresende 2012 auslaufenden „Doc on Bord“-Programms von Austrian Airlines wird noch im Dezember 2012 per Brief angeboten, ihre Mitgliedschaft zu übertragen.

Und so funktioniert das Programm: Registrierte Ärzte sind in einer Miles & More-Datenbank mit ihrer Fachausbildung gespeichert. So können die Flugbegleiter bei einem Notfall auf den Arzt zugehen und ihn um Hilfe bitten. Ärzte sind zudem gegen Regressansprüche haftpflichtversichert.

(Foto: Austrian Airlines Group)

6 Responses to “„Ärzte an Bord“: Austrian schließt sich Lufthansa an”

  1. Alexander Reinold on November 26th, 2012 20:57

    Gibt es sowas auch wenn wir Notfallsanitäter sind, oder sind wir dann immernoch zu inkompetent um zu helfen?

  2. Johnny on November 27th, 2012 09:36

    @ Alexander Reinold
    Wir haben zu wenig Geld für LH-Flüge, lohnt sich also nicht für die 😀

  3. doggi on November 27th, 2012 11:57

    @Alexander: natürlich kgibt es das für und dann nicht…wo denkst du hin, wir verdienen dann viel zu wenig um eine relevante Zielgruppe darzustellen.
    Achtung: das war Ironie…oder doch Fatalismus ?

  4. ceejay on November 27th, 2012 12:07

    ich habe 2009 den DOB Lehrgang in Wien mitgemacht, ich bin Rettungsassistent und ich kann es nicht verstehen, dass DOB beendet wird noch das die ausgebildeten DOB-Paramedics von der LH nicht berücksichtigt werden.
    Wer noch den Grundkurs in 2013 besuchen möchte, sollte sich anmelden, es ist einfach spannend. Auch hier siegt wieder mal die Lobby vor dem Verstand… schade

  5. Hanseretter on November 27th, 2012 13:59

    Da Ärzte die wohlhabenden Flieger sind und nicht die unterbezahlten Rettungskräfte, wird das nix werden!

  6. B.Richter on Dezember 2nd, 2012 12:44

    Der Unmut, welcher hier von den RA geäußert wird ist verständlich. Jedoch sollten sie sich fragen, warum das wohl so ist. Jede Berufsgruppe verdient nur so viel, wie es der Gesellschaft auch wert ist- und was sind sie sich Wert? Wer von der Berufsgruppe RA ist denn in einer Gewerkschaft/ Berufsverband vertreten?
    „Gejammert“ wird unglaublich schnell, ebenso wie der Fingerzeig auf andere.

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