Gas-Austritt löst Großeinsatz für den Rettungsdienst in Gettorf aus


Gettorf (rd.de) – In einer Schule in Gettorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde) trat am Montagmorgen (22.02.2016) ein gasförmiger Stoff aus. Anschließend klagten mehrere Schüler über starke Reizungen der Augen oder Atemwege. Ein Großeinsatz für den Rettungsdienst folgte.

127 Schüler mussten durch Rettungsfachkräfte untersucht werden. Foto: RKiSH

127 Schüler mussten durch Rettungsfachkräfte untersucht werden. Foto: RKiSH

Nachdem sich die Schüler mit den ersten Symptomen gemeldet hatten, wurde das gesamte Schulgebäude durch die Lehrer evakuiert. Die Schüler sammelten sich in der Turnhalle. Hier konnten die insgesamt 127 Jungen und Mädchen durch die Einsatzkräfte der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) untersucht werden.

Der Großteil der Schüler konnte nach der Untersuchung und Behandlung durch die Rettungsfachkräfte und Notärzte von ihren Eltern abgeholt werden. Fünf Kinder und Jugendliche mussten mit Kreislaufproblemen oder starker Reizung der Atemwege zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden.

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Die RKiSH war mit mehr als 15 Einsatzfahrzeugen, davon zehn Rettungswagen sowie zwei Notarzt-Einsatzfahrzeugen und über 40 Kräften vor Ort. Zirka 15 Mitarbeiter hatten die Rettungswachen aus ihren Freischichten heraus nachbesetzt.

Weitere Einsatzkräfte kamen aus der Landeshauptstadt Kiel, dem Kreis Schleswig-Flensburg sowie von der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) Rendsburg direkt an die Einsatzstelle. Nach dem Konzept zur Bewältigung größerer Notfallereignisse unterstützten die Kräfte der JUH die Führung im Einsatzleitwagen.

(23.02.2016)

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