Organisationen im Porträt


ADAC Luftrettung
Das ADAC-Luftrettungsnetz umfasst derzeit 45 Hubschrauber an 33 Standorten. Dazu gehören der Standort im österreichischen Suben in Zusammenarbeit mit dem ÖAMTC und sechs Intensivtransport-Hubschrauberstationen (Greven, Hamburg, Köln, Mainz, Murnau und Senftenberg). Die 33. Station im brandenburgischen Perleberg wurde im Juni 2008 eröffnet. Damit schloss die ADAC Luftrettung eine lange bestehende Lücke im deutschen Luftrettungsnetz. Die ADAC-Hubschrauber sind täglich von 7 Uhr (bzw. ab Sonnenaufgang) bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Außerdem sind drei Stationen 24 Stunden lang einsatzbereit: „Christoph 26″ in Sande (Wilhelmshaven), „Christoph Westfalen“ am Flughafen Münster-Osnabrück und „Christoph Brandenburg“ in Senftenberg.
(Quelle: www.adac.de)

Arbeiter-Samariter-Bund (ASB)
Der ASB ist als Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation mit 16 Landesverbänden, 224 Regional-, Kreis- und Ortsverbänden sowie 111 GmbH in ganz Deutschland tätig. Er ist politisch und konfessionell unabhängig. Mehr als 1,1 Mio. Menschen unterstützen den gemeinnützigen Verein durch ihre Mitgliedschaft. Seit seiner Gründung 1888 bilden humanitäre und demokratische Grundsätze die Basis der ASB-Arbeit im In- und Ausland. So beruht die heutige Vielfalt an ASB-Diensten für Menschen in Not auf der Ausrichtung seiner Hilfen an den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der jeweiligen Zeit. Als Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation versteht der ASB sich auch als Anwalt in gesellschaftspolitischen Fragen. Zu dringenden Fragestellungen z.B. im Bereich der Altenhilfe, dem Rettungsdienst und der Freiwilligenarbeit gibt er politische Stellungnahmen ab und führt Gespräche mit Bundestagsabgeordneten, Ministerien und anderen Institutionen.
(Quelle: www.asb.de)

Deutschen Berufsverbands Rettungsdienst (DBRD)
Der Berufsverband DBRD e.V. ist die berufliche Interessenvertretung für das gesamte Rettungsfachpersonal. Hierzu gehören z.B. Beratungstätigkeiten hinsichtlich Gesetzgebungsverfahren, Reformvorhaben vor Ort oder die Durchsetzung ihrer Rechte. Durch ein gemeinsames professionelles Auftreten stärken wir die Position des Rettungsfachpersonals und den Rettungsdienst insgesamt. Die Ziele des DBRD sind u.a.: Vertretung des Rettungsfachpersonals in allen den Rettungsdienst betreffenden Gremien, Verbesserung der präklinischen Versorgung aller dem Rettungsdienst anvertrauten Patienten, nach derzeit geltendem wissenschaftlichen Stand und den jeweils aktuellen Leitlinien der Fachgesellschaften, Verbesserung und Vereinheitlichung der Aus- und Fortbildung des Rettungsfachpersonals sowie Etablierung und Unterstützung von geeigneten zertifizierten Kurssystemen zur Fortbildung des Rettungsfachpersonals.
(Quelle: www.dbrd.de)

Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)
Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wurde am 29. Mai 1865 gegründet. Seitdem führt sie die Seenotrettung an der deutschen Nord- und Ostseeküste durch – eigenverantwortlich und unabhängig. Mehr als ein Jahrhundert lang war die Seenotrettung in den deutschen Seegebieten eine private Angelegenheit. Die DGzRS hatte diese satzungsgemäße Aufgabe praktisch aus ihrer Tradition heraus inne. Bereits 1965 wurde im Seeaufgabengesetz die Rolle der DGzRS als alleiniger Seenotrettungsdienst festgeschrieben. 186 festangestellte und über 800 freiwillige, ehrenamtlich tätige Seenotretter sind auf 20 Seenotkreuzern und 41 Seenotrettungsboote einsatzbereit. 54 Stationen in Nord- und Ostsee, am Festland und auf den Inseln, bilden einen dichten Rettungsverbund. Alle Einsätze werden zentral von der SEENOTLEITUNG BREMEN (int.: MRCC – Maritime Rescue Co-ordination Centre) koordiniert. Oberste hauptamtliche Ebene ist die Geschäftsleitung der DGzRS-Zentrale im Hermann-Helms-Haus in Bremen. Drei Geschäftsführungsbereiche organisieren den weniger sichtbaren “Hintergrund”, der den Seenotrettern ihre Arbeit ermöglicht.
(Quelle: www.dgzrs.de)

Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) ist mit knapp 1.000.000 Mitgliedern und Förderern die größte freiwillige Wasserrettungsorganisation der Welt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1913 hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. In rund 2.200 örtlichen Gliederungen leisten die ehrenamtlichen Helfer pro Jahr über sechs Millionen Stunden freiwillige Arbeit für die Menschen in Deutschland. Die Kernaufgaben der DLRG sind: Schwimmausbildung, Aufklärung und Wasserrettungsdienst. Knapp 47.000 Mitglieder im Wasserrettungsdienst der DLRG wachen jährlich über zwei Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern. Im Jahr 2007 retteten die Wachgänger mit ihrem humanitären Einsatz 482 Menschen vor dem nassen Tod. Die DLRG setzt sich international für bessere Sicherheitsstandards auch außerhalb Deutschlands durch aktive Mitarbeit in der internationalen Dachverbänden, der International Life Saving Federation (ILS) und der International Life Saving Federation – Europe (ILS-E) ein.
(Quelle: www.dlrg.de)

Deutsche Rettungsflugwacht (DRF)
Gemeinsam halten die DRF und ihre Partner im TEAM DRF an 42 Luftrettungszentren über 50 Hubschrauber der Typen Agusta 109, Bell 412, BK 117, BO 105, EC 135,  EC 145 und MD 900 für die Luftrettung bereit – an acht Standorten sogar rund um die Uhr. Zur DRF und zum TEAM DRF gehören außerdem drei eigene Ambulanzflugzeuge der Typen Learjet 35 A und Kingair B 200 sowie drei EASA Part 145-Werftbetriebe. Seit 2000 gehören die HDM Luftrettung gGmbH, die HSD Hubschrauber Sonder Dienst Flugbetriebs GmbH & Co.KG als deutsche Partner zum TEAM DRF. Im Jahr 2002 sind die österreichische ARA-Flugrettungs GmbH sowie die italienische Helitalia S.p.A. als weitere Partner im TEAM DRF hinzugekommen. Rund 700 Notärzte, 400 Rettungsassistenten, 180 Piloten sowie etwa 80 Techniker sind für die DRF und ihre Partner im TEAM DRF im Einsatz. Im Jahr 2007 leisteten die DRF und ihre Partner im TEAM DRF gemeinsam 39.111 lebensrettende Einsätze.
(Quelle: www.drf.de)

Deutsches Rotes Kreuz (DRK)
Als größter rettungsdienstlicher Leistungserbringer in Deutschland verfügt das DRK über ein Netz von über 1.400 Rettungswachen und knapp 4.700 Notarztwagen, Rettungswagen, Krankentransportwagen und Notarzteinsatzfahrzeuge, die täglich überall im Land unterwegs sind. Das DRK stellt auch in vielen Fällen das neben dem Notarzt auf den Rettungshubschraubern eingesetzte rettungsdienstliche Personal. Jährlich werden über 1,9 Mio. Notfälle versorgt und rund 2,8 Mio. Krankentransporte durchgeführt. Darüber hinaus unterhält das DRK Rettungshundestaffeln sowie Einheiten in der Berg- und Wasserwacht und engagiert sich zum Beispiel im Sanitätsdienst, im Zivil- und Katastrophenschutz sowie in der Breitenausbildung (Erste Hilfe).
(Quelle: www.drk.de)

Feuerwehren
Über 1,3 Millionen Mitglieder zählen heute die Feuerwehren in Deutschland und bilden somit bundesweit die größte Gefahrenabwehrorganisation. In mehr als 3,5 Millionen Einsätzen pro Jahr setzen sich die Frauen und Männer in den Freiwilligen Feuerwehren, Berufsfeuerwehren, Werk- und Betriebsfeuerwehren für die Sicherheit der Bürger ein – Tag und Nacht. In einigen Städten – vor allem in NRW sowie einigen Großstädten (Hamburg, Köln, Berlin, München zum Beispiel) – sind die Feuerwehren federführend im Rettungsdienst tätig.
(Quelle: www.dfv.org)

Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH)
Die JUH gliedert sich in Landesverbände, die über 300 Orts-, Kreis- und Regionalverbände umfassen. Fast jeder vierte Orts- oder Kreisverband ist in den neuen Bundesländern. Der Wirkungskreis der JUH geht über die nationalen Grenzen hinaus. Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit Schwesterorganisationen in Österreich, Italien, Namibia, Lettland und Finnland verbunden. Aus ehrenamtlicher Initiative ist die Organisation entstanden. Insgesamt helfen heute rd. 22.000 Personen ehrenamtlich. In hohem Maße leisten auch die rd. 10.400 Arbeitnehmer (Vollzeit-, Teilzeit- und geringfügig Beschäftigte) unentgeltlich “Mehrarbeit für die Organisation” und tragen damit zum Erhalt des ehrenamtlichen Charakters bei. Viele Aufgaben der JUH nehmen die rd. 1.600 Zivildienstleistenden und junge Erwachsene im “Freiwilligen Sozialen Jahr” wahr. In der Johanniter-Jugend engagieren sich rund 9.000 Jungen und Mädchen. Aufgabe der JUH ist der Dienst am Nächsten. Dazu gehören insbesondere Ausbildung und Betätigung u.a. in folgenden Bereichen: Erste Hilfe und Sanitätsdienst, Rettungsdienst (einschließlich Berg- und Wasserrettung) sowie Krankentransport, Hausnotruf und Notfallfolgedienst.
(Quelle: www.juh.de)

Malteser Hilfsdienst (MHD)
Mit jährlich über 600.000 Einsätzen im Rettungsdienst sind die Malteser eine nicht mehr wegzudenkende Säule der präklinischen Notfallversorgung. Dieser Bereich mit über 5000 Mitarbeiter/innen sorgt für eine optimale Versorgung aller Notfallpatienten und Erkrankten- rund um die Uhr. Die Malteser sind in Deutschland auf 178 Rettungswachen präsent und betreiben rund 500 Rettungsdienstfahrzeuge. Darüber hinaus engagiert sich die Organisation u.a. im Katastrophenschutz, Sanitätsdienst, der psychosozialen Betreuung Betroffener, im weltweiten Krankenrückholtransport sowie in der Erste-Hilfe-Ausbildung.
(Quelle: www.malteser.de)

Bundesverband eigenständiger Rettungsdienste (BKS)
Im Jahre 1985 bildeten einige private Krankentransportunternehmen den Bundesverband eigenständiger Krankentransport- und Sanitätshilfsdienste e.V., der sich später in BKS – Bundesverband eigenständiger Rettungsdienste e.V. umbenannte. Heute ist der BKS ein Spitzenverband auf Bundesebene und repräsentiert Unternehmer und sonstige Dienstleistungsanbieter in den Bereichen Rettungsdienst, qualifizierte Krankenbeförderung, notärztlicher Versorgung sowie artverwandter Dienstleistungen. In vielen Bundesländern hat der BKS Sitz und Stimme in den für den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz zuständigen Landesausschüssen und beteiligt sich aktiv an Gesetzgebungsverfahren. Auf Bundesebene konnten die eigenständigen Retter ihre Kompetenz in der Konzertierten Aktion im Gesundheitswesen einbringen und sind Mitglied der Ständigen Konferenz für den Rettungsdienst. Private Unternehmen im Krankentransport und Rettungsdienst beweisen im täglichen Einsatz, aber auch bei der Ausbildung von Rettungsassistenten, dass es möglich ist, qualitativ höchste Dienstleistung zu erbringen, ohne auf staatliche Subventionen zurückgreifen zu müssen. Als Verbandszeichen führt der BKS den „BKS Stern“, einen sechsstrahligen blauen Stern, in dessen Mitte der Aeskulapstab zu sehen ist.
(Quelle: www.bks-rettungsdienst.de)

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?