Zwischenfall mit „Christoph 17“


Immenstadt (pol) – Ein Flugunfall während einer Rettungstaufortbildung für die Besatzungen des in Kempten stationierten Rettungshubschraubers „Christoph 17“ ging am Montag für die Beteiligten glimpflich aus.

 Zusammen mit der Bergwacht Oberallgäu führte die Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim am Immenstädter Horn/Alpe Rabennest die Fortbildung durch. Der Hubschrauber vom Typ EC 135 war mit zwei Piloten und einem Rettungsassistenten als Beobachter besetzt.

Gegen 17:30 Uhr sollten zwei Luftretter von einer Waldlichtung unterhalb des Grates am Immenstädter Horn mittels Rettungstau ausgeflogen werden. Vermutlich aufgrund eines Kommunikationsfehler kam es zu einem Missverständnis zwischen den am Seil hängenden Luftrettern und den Piloten, die aus dem Cockpit heraus keine Sicht auf den 25-jährigen Bergwachtmann und den 44-jährigen Notarzt hatten.

Durch dieses Missverständnis prallten die an dem 25 Meter langen Tau hängenden Retter beim Abflug von der Lichtung gegen einen Baumwipfel. Bei dem Vorfall erlitten die beiden Männer Schürfwunden und Prellungen. An dem Hubschrauber entstand kein Sachschaden.

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