Zwischenbilanz beim Mega-Schützenfest


Hannover (DRK) – Nach fünf Tagen zieht das DRK-Region Hannover auf dem Schützenplatz eine positive Zwischenbilanz. Trotz zeitweise warmen Wetters mussten die Sanitäter im Vergleich zu den Vorjahren weniger ausrücken.
Insgesamt transportierten die beiden DRK-Rettungswagen bis Mittwoch, 17.00 Uhr, 28 Besucher des Schützenfestes;  fünf Mal musste ein Notarzt über die Regionsleitstelle nachgefordert werden.

„Unser Einsatzkonzept sieht vor, die umliegenden Kliniken und den regulären Rettungsdienst zu entlasten“, so DRK-Einsatzleiter Benjamin Schiller. Bei einem Notfall begeben sich die Sanitäter zu der Einsatzstelle und entscheiden, ob ein Rettungswagen oder ein Notarzt notwendig ist.

Fast 30 Patienten wurden nach Sturz, mit Verstauchungen oder mit kleinen Schnittwunden durch die Sanitäter versorgt.  Das DRK registrierte 70 kleinere Blessuren auf dem Schützenplatz, die mobile Sanitätsstation am Gildetor verzeichnete 80 ambulante Hilfeleistungen.

Beate Fentzahn, Krankenschwester und seit 24 Jahren beim DRK ehrenamtlich aktiv, schätzt das Einsatzaufkommen ebenfalls ruhig ein. „Insgesamt weniger alkoholbedingte Einsätze“,  so Fentzahn. „Auch Besucher unter 16 Jahre nach erhöhtem Alkoholkonsum waren nicht zu verzeichnen.“ Lediglich sechs Erwachsene wurden mit Alkoholvergiftungen in Kliniken transportiert.

Das DRK-Region Hannover ist während des Schützenfestes täglich von 14.00 bis 02.00 Uhr mit einem Einsatzleitwagen, einem Einsatzleiter, zwei Rettungswagen und bis zu zehn ehrenamtlichen Helfer im Einsatz.

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