Zwickauer RTH springt für Dresden ein


Zwickau (DRF) - Der 22.222. Rettungseinsatz des DRF-Rettungshubschraubers Christoph 46 aus Zwickau, führte in das Einsatzgebiet von Christoph 38 aus Dresden. Die Leitstelle Freiberg / Sachsen hatte den Hubschrauber als schnellen Notarzt-Zubringer zu einem Unfall alarmiert. Nicht nur die Einsatzzahl, auch der Einsatz an sich war eine Besonderheit für die Besatzung des Zwickauer Rettungshubschraubers: Am gestrigen Nachmittag wurde „Christoph 46“ erstmals in das Freiberger Stadtgebiet alarmiert. Eigentlich gehört dieser Ort zum Einzugsgebiet des in Dresden stationierten Rettungshubschraubers der DRF Luftrettung. Da „Christoph 38“ aber bereits im Einsatz war, übernahmen die Zwickauer Kollegen. In Freiberg war eine Frau aus noch ungeklärter Ursache vom Fahrrad gestürzt und hatte sich dabei eine schwere Kopfverletzung zugezogen. Hubschraubernotarzt und Rettungsassistent übernahmen die medizinische Versorgung der Schwerverletzten vom bodengebundenen Rettungsdienst und bereiteten sie für den Transport vor. Innerhalb von elf Minuten wurde die Patientin dann an Bord von „Christoph 46“ in eine Spezialklinik geflogen. Der diensthabende Rettungsassistent berichtet: „In meiner langen Dienstzeit auf „Christoph 46“ wurde ich bis jetzt noch nie in diese Gegend alarmiert. Bei schweren Kopfverletzungen ist ein schneller und schonender Transport in eine Spezialklinik äußerst wichtig. Der Hubschrauber bietet dabei nicht nur einen Zeitvorteil, auch Erschütterungen beim Transport werden minimiert. Da die Leitstelle stets einen Überblick über die verfügbaren Rettungshubschrauber hat, wurden wir als Ersatz für die bereits beschäftigten Dresdner Kollegen alarmiert.“ Insgesamt flog der Zwickauer Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung gestern sechs Einsätze. Erst in der Dämmerung kehrte die Besatzung zur Station zurück.

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