Zwei schwere Verkehrsunfälle in Paderborn


Der BMW geriet auf die Gegenfahrbahn.

Der BMW geriet auf die Gegenfahrbahn.

Paderborn (ots) – (uk) Binnen einer Stunde wurden Polizei und Rettungskräfte in Paderborn zu zwei schweren Verkehrsunfällen gerufen.

Aus ungeklärter Ursache ist am Mittwochmorgen gegen 8.36 Uhr ein PKW auf der Bundesstraße 1 in Höhe Schloß Neuhaus in den Gegenverkehr geraten. Beim Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto erlitten die beiden Fahrzeugführer schwere Verletzungen.

Nach Angaben von Augenzeugen hatte der 42-jährige BMW Fahrer einige Autos überholt und war dann wieder auf den rechten der beiden Fahrstreifen eingeschert. Ohne ersichtlichen Grund bremste der Wagen stark ab und geriet dabei quer zur Fahrtrichtung in den Gegenverkehr. Hier prallte ein entgegenkommender Renault Kangoo in die Beifahrerseite des BMW. Beide Fahrzeugführer wurden mit Rettungswagen zur stationären Behandlung in Paderborner Krankenhäuser gebracht.

Trotz intensiver Rettungsbemühungen verstarb die 81-jährige Vento-Fahrerin

Trotz intensiver Rettungsbemühungen verstarb die 81-jährige Vento-Fahrerin

Kaum eine Stunde später krachte es in der Paderborner Innenstadt. Eine 81-jährige Autofahrerin war nach Augenzeugenberichten gegen 09.24 Uhr geradeaus in den Kreuzungsberich Paderborner Straße, Heinz-Nixdorf-Ring eingefahren und dabei mit einem BMW zusammengestoßen. Der BMW-Fahrer hatte laut Zeugen grün.

Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde beide Fahrzeuge meterweit weggeschleudert. Die total beschädigten Autos kamen schließlich in Straßengräben zum Stillstand. Während der 29-jährige BMW-Fahrer nur leichte Verletzungen erlitt, wurde die Seniorin mit einem Rettungswagen in ein Paderborner Krankenhaus eingeliefert.

Trotz aller ärztlicher Bemühungen verstarb sie hier kurze Zeit später. Die Unfallursache ist noch nicht geklärt. Ein plötzlicher medizinischer Notfall bei der Ventofahrerin kann nicht ausgeschlossen werden.

Für die Dauer der polizeilichen Ermittlungen an der großflächigen Unfallstelle musste der komplette Kreuzungsbereich einige Stunden vollständig gesperrt werden. Die Polizei setzte bei ihrer Unfallaufnahme einen Hubschrauber ein, aus dem mit Hilfe einer speziellen Kamera Fotoaufnahmen erstellt wurden, um die Spurenlage an der Unfallstelle zu vermessen.

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