Zwei Lkw-Fahrer nach Unfall schwer eingeklemmt


Hannover (BF) – Auf der Autobahn 2 ereignete sich am Dienstagmorgen (05.02.2013) bei Hannover ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei wurden zwei Fahrer massiv eingeklemmt und schwer verletzt.

Um 08:26 Uhr erhielt die Feuerwehr die Meldung von dem Verkehrsunfall auf der A2 2 zwischen Bothfeld und Langenhagen. Es sollten mehrere Lastkraftwagen beteiligt und mindesten zwei Personen in ihren Führerhäusern eingeklemmt sein.

Die Regionsleitstelle entsandte drei Rettungswagen, ein Notarzt-Einsatzfahrzeug, zwei Rettungshubschrauber, zwei Löschzüge, zwei Feuerwehrkräne sowie ein Spezialfahrzeuge für die schwere technische Rettung.

Bei Eintreffen bot sich den Einsatzkräften ein Trümmerfeld. Ein Lkw hatte sich gedreht, das Führerhaus war komplett zerstört und der Fahrer (34 Jahre alt) darin eingeklemmt.

Von einer Sattelzugmaschine war die Kabine abgerissen und neben dem Fahrzeug auf die Seite gekippt. Auch hier war der Fahrer (33 Jahre alt) schwer eingeklemmt.

An einem dritten Lkw war das Führerhaus zwar stark beschädigt, der Fahrer (54 Jahre alt) konnte sich jedoch leicht verletzt befreien. Ein vierter Lkw sowie ein Kleintransporter waren ebenfalls in dem Unfall verwickelt. Die Insassen blieben aber unverletzt.

Zur Befreiung der beiden eingeklemmten Personen setzte die Feuerwehr parallel hydraulisches Rettungsgerät ein. Bereits um 08:50 Uhr gelang es, den 34-Jährigen zu befreien. Er hatte sich lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Unter anderem erlitt er an beiden Unterschenkeln Amputationen.

Die Rettung des zweiten Eingeklemmten gestaltete sich aufwendig, da das Führerhaus abgerissen auf der Seite lag. Ein Feuerwehrkran wurde hier in Stellung gebracht, um die Kabine anheben zu können. Die Einsatzkräfte konnten den 33-Jährigen um 09:01 Uhr befreien. Auch er erlitt schwere Verletzungen.

Nach einer medizinischen Erstversorgung durch die Notärzte wurden die drei Verletzten in umliegende Kliniken transportiert.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt zwei Hubschraubern, 16 Fahrzeugen und 37 Einsatzkräften vor Ort.

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