Zwei Angriffe auf Rettungswagenbesatzungen


Hamburg/Dorsten (rd.de) – Am Sonntag wurde im Hamburg erneut eine Rettungswagenbesatzung der Feuerwehr angegriffen.

Dabei wurde die Fahrzeugbesatzung beleidigt, bespuckt und im weiteren Verlauf tätlich angegriffen und verletzt. Die Männer trugen mehrere Prellungen, unter anderem im Gesicht, davon. Beide Kollegen konnten nach ambulanter Versorgung im Krankenhaus St. Georg entlassen werden.

Auch in Dorsten kam es vergangenen Donnerstag zu einem Übergriff auf einen Feuerwehrmann. Dieser wurde so heftig angegriffen, dass er einen Rippenbruch erlitt. Der Rettungswagen musste für den Rest der Nacht außer Dienst genommen werden.

Um 19.20 Uhr wurde der Rettungswagen zu einer hilflosen Person in die Dorstener Altstadt gerufen. Hier kam es dann zu dem Angriff. Der Feuerwehrmann erstattete bei der Polizei Anzeige gegen den Täter, einen 27-jährigen Dorstener. Zusätzlich wurde ihm eine Blutprobe entnommen, ermittelt wird wegen Bedrohung, Beleidigung und Körperverletzung.

9 Responses to “Zwei Angriffe auf Rettungswagenbesatzungen”

  1. Susanne Lyzniak via Facebook on Oktober 30th, 2012 08:03

    schlimm -.-

  2. Klaus Schröder via Facebook on Oktober 30th, 2012 08:06

    dislike

  3. Martin Knöpfel via Facebook on Oktober 30th, 2012 08:13

    Wie arm….

  4. Sascha DerEde Edelkötter via Facebook on Oktober 30th, 2012 08:28

    Ob Polizeiliche oder nicht Polizeiliche Gefahrenabwehr…….wer diese Personen tätlich angreift, muß auch mal für nen halbes Jahr hinter Gitter……..damit der Respekt solcher Personen gegenüber mal wieder kommt !!!!!@

  5. Florian Steinau via Facebook on Oktober 30th, 2012 08:57

    Nur nen halbes Jahr??? Ich würde zwei Jahre ohne Bewährung vorschlagen. Das wäre mal abschreckend.

  6. Stefan Uh via Facebook on Oktober 30th, 2012 10:46

    Nein, das würde nicht abschrecken. Solche Taten sind in aller Regel nicht geplant, sondern geschehen aus der Situation heraus, häufig auch noch unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss. Da macht sich der Täter vorher keine Gedanken wie „Für ein halbes Jahr mach ich’s, bei zwei Jahren lass ich es bleiben.“

  7. Barbara Lukaschewsky on Oktober 30th, 2012 14:28

    Aber ne Strafe die auch Spürbar ist müßte schon sein . Sonst fahren auf den Wagen irgendwann noch Sicherheitsleute mit um die Retter zu Retten . .

  8. Vincent Schüler via Facebook on Oktober 30th, 2012 16:31

    Trotzdem scheint es ein generelles Respekt-Problem zu geben… Abschreckung und Alkohol hin oder her. Auch ich wäre für härtere Strafen – das Argument mit der (ungeplanten) Straftat würde ja sonst beinahe überall gelten.

  9. Hanseretter on November 10th, 2012 16:44

    Ja ist leider so, weil jemand unter Rauschmittel ein Verbrechen begeht, ist er ja nicht wirklich Schuld und wird kaum sanktioniert. Das man die Menschheit durch wegsperren solcher Individuen schützt, wird nicht berücksicht.
    Ich habe da schon sehr frustrane Diskussionen mit Vertretern der Judikative geführt.

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