Zu heiß: Übung Frankentornado wurde abgebrochen


Foto: Romy Sacher / BRK_KronachKronach (BRK) – Die groß angelegte Katastrophenschutzübung „Frankentornado 2010“ wurde wegen der extremen Temperaturen am Samstag abgebrochen.

Die 500 Einsatzkräfte und etwa 230 Mimen kamen aufgrund der extremen Hitze am Samstag an die Grenze ihrer Belastungsfähigkeit. Etwa zwei Stunden nach Beginn musste der zweite Übungstag abgebrochen.

Zwei Helfer mussten zur weiteren Versorgung ambulant in die Klinik gebracht werden. Zehn weitere Ehrenamtliche wurden von den Kolleginnen und Kollegen vor Ort versorgt. Alle Betroffenen konnten am Samstag mit Ihren Einsatzeinheiten wohlauf und gesund die Heimfahrt antreten. Wie Raimund Heiny, Bezirksbereitschaftsleiter des BRK-Bezirksverbandes Unterfranken betont, kann und darf es nicht sein, dass eine Übung zum Ernstfall wird, wenn dies in irgendeiner Form zu vermeiden ist. „Hier ist zum richtigen Zeitpunkt eine richtige Entscheidung mit der notwendigen Sorgfalt getroffen worden“, so Heiny.

Trotz und wegen des vorzeitigen Übungsendes konnten wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden. „Wir können beispielsweise Zelte heizen, wie aber können wir sie auch kühlen? Eine von vielen Fragen, die uns die nächste Zeit beschäftigen werden“, so Rudi Cermak, Geschäftsführer der BRK-Bereitschaften und Katastrophenschutzbeauftragter des Bayerischen Roten Kreuzes.

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