Zementmischer außer Kontrolle


Rotenburg (ots) – Am Montagnachmittag kam es auf der Bundesstraße 71/74 nahe Glinde zu einem schweren Unfall. Erst stieß ein Mazda frontal auf einen Zementlaster, der dadurch auf die Gegenfahrbahn geriet und einen Opel bis zu einem Straßenbaum vor sich her schob.

Ein 74-jähriger Mazda-Fahrer aus Wilhelmshaven war in Richtung Bremerhaven unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn kam und dort gegen einen entgegenkommenden beladenen Zementtransporter prallte, dessen Vorderreifen sofort zerplatzte.

Der 58-jährige Fahrer des LKW konnte nicht mehr auf die Lenkung einwirken und geriet nun ebenfalls mit seinem schweren Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte er mit dem Astra einer 46-jährigen zusammen. Der LKW stürzte den Astra um und schob ihn bis in den Seitenraum vor sich her, wo er auf der Seite vor einem Straßenbaum liegen blieb. Dabei wurde der Astra zwischen Zementlaster und Baum eingeklemmt. Die Freiwillige Feuerwehr musste die Opelfahrerin mit der Rettungsschere aus dem Fahrzeug befreien.

Auch der unfallverursachende Mazda war nach dem Anprall auf den LKW um die eigene Achse geschleudert und prallte gegen einen hinter dem Lastwagen fahrenden Kleinbus eines 39-Jährigen aus Hamburg, der dem Mazda nicht mehr ausweichen konnte. Der Kleinbus kam nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb in dem Blumenbeet einer Anwohnerin stehen.

Die Opelfahrerin erlitt bei dem Unfall schwerste, der Fahrer des Lasters schwere Verletzungen. Der Mazda-Fahrer und der Kleinbus-Fahrer sowie seine Beifahrerin kamen mit leichten Verletzungen davon. Zwei Kinder im Kleinbus blieben unverletzt.

Die Fahrerin des Astra wurde mit einem Rettungshubschrauber in das Rotenburger Diakoniekrankenhaus geflogen. Die anderen Verletzten wurden in das Krankenhaus Bremervörde gebracht. Der Sachschaden wird insgesamt auf rund 100 000 Euro geschätzt.

Vor Ort waren rund 40 Feuerwehrleute aus Bremervörde, Glinde und Oerel im Einsatz, dazu Polizeibeamte aus Bremervörde und Oerel sowie Rettungskräfte.

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