Zehn Verletzte bei Unfall mit Reisebus


Gefrees (pol) – Drei Schwerverletzte, sieben Leichtverletzte und rund 150.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Dienstagnachmittag auf der A 9. Ein Reisebus fuhr auf einen liegengebliebenen Kleinlaster auf. Zwei Hubschrauber und ungefähr 150 Rettungskräfte waren an der Unfallstelle.

Der mit zwei Männern besetzte Kleinlaster blieb gegen 15.30 Uhr, aufgrund eines technischen Defekts, auf der mittleren Fahrspur der Autobahn in Fahrtrichtung Nürnberg liegen. Der 48-jährige Fahrer und sein Beifahrer aus dem Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim stiegen aus ihrem Fahrzeug aus und brachten sich in Sicherheit. Kurz darauf fuhr ein Reisebus mit tschechischer Zulassung auf den 3,5 Tonner auf. Bei dem Aufprall verletzten sich zwei Insassen und der Busfahrer schwer. Feuerwehrleute befreiten den eingeklemmten 49-jährigen tschechischen Chauffeur aus dem an der Front schwer beschädigten Bus. Von den weiteren Insassen der Reisegruppe aus Spanien und Portugal erlitten sieben Personen leichte Verletzungen.

Sieben Notärzte und 50 Kräfte vom Bayerischen Roten Kreuz kümmerten sich um die zehn Verletzten und teilweise unter Schock stehenden Reisenden und brachten sie in die umliegenden Krankenhäuser.

Rund 90 Feuerwehrmänner aus Gefrees, Bad Berneck, Streitau, Marktschorgast, Himmelkron, Landsendorf und Gössenreuth waren mit Aufräumarbeiten, der Bergung und Absicherung der Unfallstelle beschäftigt.

15 Bayreuther Verkehrspolizisten waren vor Ort und nahmen den Unfall auf. Ein ebenfalls anwesender Bayreuther Staatsanwalt beauftragte einen Sachverständigen mit der Feststellung der Unfallursache. Während der Unfallaufnahme war die Autobahn für mehrere Stunden total gesperrt.

Kräfte der Bundespolizei brachten die restlichen 41 Personen der Reisegruppe mit einem Bus in das Feuerwehrhaus nach Gefrees. Dort kümmerte sich eine Einsatzgruppe des BRK um die Reisenden. Der Reiseveranstalter organisierte einen Ersatzbus und bringt die Touristen in eine Unterkunft nach Nürnberg.

Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von rund 150.000 Euro.

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