Xenon und Hypothermie bei Herzstillstand


München (pm/rd.de) – Für seine Forschungsarbeit zur Durchführbarkeit und Sicherheit der Xenon-Gabe zusammen mit der milden therapeutischen Hypothermie nach Herzstillstand, erhielt Dr. Michael Fries von der Klinik für operative Intensivmedizin am Universitätsklinikum der RWTH Aachen den klinisch-wissenschaftlichen Forschungspreis der Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V.

Die Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. verlieh auf dem Deutschen Anästhesie Congress in Nürnberg den von der GE Healthcare gestifteten klinisch-wissenschaftlichen Forschungspreis.

Die internationale Jury unter Vorsitz von Sten G.E. Lindahl, Professor am Karolinska Institut, Chief of Research and Education am Karolinska University Hospital, Stockholm und Vorsitzender des Nobelpreis-Komitees für Medizin, ist einstimmig zu dem Entschluss gekommen, dass dem Projekt von Dr. Fries vom besondere Bedeutung zugemessen werden muss. „Seine aktuelle Studie zur Verabreichung des Edelgases Xenon zur Behandlung von Herzstillstand-Patienten kann helfen, Hirnschäden nach erfolgreicher kardiopulmonaler Reanimation zu vermeiden oder zu verringern“, würdigte Sten G.E. Lindahl die Arbeit des Wissenschaftlers.

Das Edelgas Xenon beeinflusst die biologische Aktivität der Körperzellen positiv und zeichnet sich zudem durch eine neuroprotektive Wirkung aus, insbesondere in Kombination mit therapeutischer Hypothermie.

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