Wohnungsbrand in Bad Reichenhall


Bad Reichenhall (BRK/ml) – Ein 76-jährige Frau und ein 44-jährigen Mann haben am Montagmorgen bei einem Wohnungsbrand in der Maximilianstraße eine Rauchgasvergiftung erlitten.

Die Rentnerin wurde gegen 3.40 Uhr durch Geräusche wach und entdeckte im Bad ein Feuer, woraufhin sie sofort die beiden anderen Bewohner warnte und Schlimmeres verhinderte, da sich alle rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Die alarmierte Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren 10.000 Euro.

Die 76-Jährige wurde durch Geräusche wach und entdeckte im Badezimmer einen Brand. Sofort warnte sie die beiden anderen Hausbewohner, die das Feuer selbst nicht mehr löschen konnten, einen Notruf absetzten und mit der Rentnerin ins Freie flüchteten. Die Leitstelle Traunstein alarmierte daraufhin um 3.44 Uhr mit Alarmstufe B3 die Feuerwehr Bad Reichenhall und das Rote Kreuz. Unter Atemschutz gingen die Einsatzkräfte gegen den Brand vor, wobei sie über eine Steckleiter durch das Badfenster einsteigen mussten, die Lage aber rasch unter Kontrolle hatten. Mit einer Wärmebildkamera wurde der Raum auf verbliebene Glutnester kontrolliert. Durch die starke Rauchentwicklung wurden zwei Stockwerke stark beschädigt. Die Feuerwehr belüftete im Anschluss die betroffenen Räume und den Gang.

Eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes sicherte die Arbeiten ab und musste die 76-jährige Frau und einen weiteren 44-jährigen Bewohner mit Rauchgasvergiftungen in die Kreisklinik Bad Reichenhall bringen. Insgesamt waren 50 Feuerwehrleute mit sieben Fahrzeugen rund eine Stunde lang im Einsatz.

„Wenn die Frau nicht aufgewacht wäre, hätte der Ausgang eines solchen Feuers wesentlich tragischer enden können“, erklärt Dienstgruppenleiter Martin Moog von der Reichenhaller Polizei, die mit zwei Streifenbesatzungen zur Brandermittlung im Einsatz war. Die Schadenshöhe liegt nach erster Schätzung der Beamten bei mehreren 10.000 Euro. Die Ursache ist bislang noch ungeklärt; ein technischer Defekt wird jedoch nicht ausgeschlossen. Die weitere Sachbearbeitung übernahm die Kripo Traunstein.

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