Wohnhausbrand in Nürnberg


Nürnberg (BF) – Am Freitag gingen um 15:26 Uhr mehrere Notrufe in der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr Nürnberg ein, die einen Wohnhausbrand an der Kreuzung Schleswiger Straße und Erlanger Straße meldeten.

Aufgrund der Vielzahl der Anrufe und der geschilderten Situation, dass an mehreren Fenstern eine starke Rauchentwicklung zu sehen sei, wurden umgehend zwei Löschzüge und Sonderfahrzeuge der Feuerwachen 1,2,3,4 sowie mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes und die Polizei alarmiert.

An der Einsatzstelle wurde durch drei Trupps unter schwerem Atemschutz umgehend die Brandbekämpfung des Wohnungsbrandes im 1. Obergeschoss des zweigeschossigen Hauses sowie die Menschenrettung durchgeführt. Aus der Brandwohnung konnte eine weibliche Person sowie eine Katze und ein Hund gerettet werden. Über die Drehleiter wurden zwei männliche Personen, die sich am Fenster über der Brandwohnung bemerkbar gemacht hatten, gerettet. Zwei Personen aus einer Kellerwohnung konnten sich selbst ins Freie bringen. Für eine weitere Katze kam leider jede Hilfe zu spät, sie konnte nur noch tot geborgen werden.
Von den geretteten Personen musste eine weibliche Person aus der Brandwohnung mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in das Klinikum Nürnberg transportiert werden, die beiden anderen Personen wurden ambulant von den anwesenden Notärzten behandelt werden und mussten nicht ins Krankenhaus.

Die von der Integrierten Leitstelle alarmierten Einheiten der N-Ergie schalten den Strom und die Gaszufuhr zum Gebäude ab. Da sich auf dem Gebäude ein Mobilfunkmast befand, wurde auch der Mobilfunkbetreiber ebenfalls zur Überprüfung der Sicherheit der Anlage hinzugezogen. Die Feuerwehr war mit 11 Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit 10 Fahrzeugen – darunter 2 Notärzte – im Einsatz. Die betroffenen Wohnungen sind zur Zeit nicht bewohnbar. Der Sachschaden wird auf 50.000 € geschätzt, die Brandursache wird von der Kriminalpolizei ermittelt.

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