Weniger Mannschaftsstärke beim Katastrophenschutz


Wetteraukreis (pm) – Bei der aktuellen Katastrophenschutzübung des Wetteraukreises in Altenstadt/Lindheim und Büdingen lief alles nach Plan. Doch der Wegfall der Wehrpflicht machte sich bemerkbar. Die Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes werden knapper.

Der Wegfall der Wehrpflicht und damit auch der Mitwirkungspflicht im Katastrophenschutz macht sich auch im Wetteraukreis deutlich bemerkbar. Alle an der Übung beteiligten Einheiten konnten nur mit rund 70% Einsatzstärke aufwarten.

So waren der 2. Erweitere Löschzug aus Ortenberg, der 4. Löschzug aus Echzell, der 6. Erweiterte Löschzug aus Nidda, der 7. Löschzug aus Florstadt und der 17. Löschzug aus Reichelsheim zur Übung angetreten. Ferner waren der 1. Sanitätszug des Maltester Hilfsdienstes, der 2. Sanitätszug des Arbeiter-Samariter-Bundes aus Karben, der 3. Sanitätszug und der 1. Betreuungszug des DRK Kreisverbandes Friedberg sowie der 2. Betreuungszug der Johanniter-Unfall-Hilfe Regionalverband Rhein-Main mit von der Partie. Auch der Technische Zug des THW Friedberg nahm mit reichem Equipment an der Übung teil.

An der ehemaligen Kaserne in Büdingen, die Schauplatz der von einigen Zugführern ausgearbeiteten Übung „Novum Decennium 2011“ war, wurde eine missglückte Notlandung eines Kleinflugzeugs an einem Schulgebäude angenommen. Es kam zu einem Teileinsturz des Gebäudes. Rund 40 Schüler wurden vermisst und mussten gerettet werden. Dazu wurde von den Sanitäts- und Betreuungseinheiten auf dem östlichen Kasernengelände ein so genannter „Behandlungsplatz 50“ (BHP 50) aufgebaut, durch dessen Infrastruktur Verletzte behandelt und betreut werden können.

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